Ohne Licht und Telefon

Elektrsches Licht gab es zu Beginn des 19. Jahrhunderts nicht. Um Licht zu haben, zündete man (Hänge-) Lampen an. (Foto: FLMK)

Museum am Kiekeberg: Das Landleben im 19. Jahrhundert

Ehestorf – Wir schreiben das Jahr 1804. Es ist Winter. Strom ist noch unbekannt. Wie lebten die Leute eigentlich damals? Im Freilichtmuseum am Kiekeberg wird das Landleben vor gut 200 Jahren am Sonnabend, 20. Februar, von 15 bis 20 Uhr nachgelebt.
Die Darsteller der Gelebten Geschichte nehmen die Museumsbesucher mit auf eine Zeitreise in das beginnenden 19. Jahrhundert. Das Leben der einfachen Landbevölkerung steht im Mittelpunkt wie es sonst kaum in Geschichtsbüchern geschildert wird.

Taghelles Licht veränderte
die Landwirtschaft

Es brennt den ganzen Tag: dasHerdfeuer. Doch wie wird es entzündet? Mit einem Kien. Das ist ein harzdurchtränktes Stück Holz. Mit Beginn der Dämmerung werden die Krüselleuchten angezündet, Hängelampen aus Blech.
Ziemlich schummrig, dieses Licht. Wie sehr wir in unseren Tagen an helles Licht gewohnt sind, das können die Besucher im direkten Vergleich sehen: Während im Heidehof das Feuer
flackert, brennen im 100 Jahre jüngeren Fischerhaus Petroleumlampe und Glühbirne. Elektritzität und künstliches Licht revolutionierten auch die Arbeit im Stall und auf dem Feld: Man wurde unabhängig vom Tageslicht.
Der Eintritt ins Museum kostet neun Euro. Für Besucher unter 18 Jahren ist er fei.
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