Neues Zuhause für 250 Flüchtlinge

Beate Schmid-Janssen (Bereichsleitung Harburg, fördern & wohnen) und Heie Kettner (Behörde für Arbeit, Soziales, Familien, Integration) informierten in der Cornelius-Kirche über die geplante Flüchtlingsunterkunft Am Aschenland.

Am Aschenland wird ein Containerdorf gebaut – Anwohner wollen Flüchtlinge mit Hilfsangeboten unterstützen

Fischbek - Die Bänke in der Cornelius-Kirche waren fast so gut gefüllt wie zur Weihnachtsmesse. Gut 100 Anwohner waren gekommen, um sich über die geplanten Flüchtlingsunterkünfte Am Aschenland informieren zu lassen.

Wo ist eine Unterkunft geplant?
Am Aschenland, gleich neben dem noch bestehenden Obi. Die Fläche ist als Bauland ausgewiesen, gehört zum Neugrabener Vogelkamp.

Was wird gebaut?
Zehn Wohn- und ein Verwaltungsgebäude. Die Häuser sind so genannte Modulhäuser. Die Wohnungen haben je drei bis vier Zimmer, Küche und Bad. „Maximal sollen zwei Personen pro Zimmer untergebracht werden. Es können also maximal 26 Personen pro Gebäude wohnen“, erklärt Heie Kettner von der Behörde für Arbeit, Soziales, Familie und Integration (BASFI). „Wir werden uns auf 250 Personen beschränken.“

Wer wird einziehen?
Flüchtlinge und Wohnungslose. Wie viele Flüchtlinge aus welchen Herkunftsländern hierher kommen werden, ist derzeit noch nicht bekannt.

Wann starten die Bauarbeiten?
Spätestens im ersten Quartal 2016. „Möglicherweise auch schon zu Ende dieses Jahres“, so Kettner.

Wie lange werden die Flüchtlinge bleiben?
Bis Ende 2019. Dann wird die Fläche, die zum Neubaugebiet Vogelkamp gehört, von der IBA weiter vermarktet.

Welche Hilfsangebote wird es geben?
Die Bewohner des neuen Dorfes werden vom öffentlichen Dienstleister fördern und wohnen (f&w) betreut. Auch viele Nachbarn wollen sich ehrenamtlich engagieren und den Flüchtlingen die Integration erleichtern. Sie trugen auf der Veranstaltung ihre Kontaktdaten in Listen ein.

Was können Ehrenamtliche tun?
Beate Schmid-Janssen, f&w-Bereichsleiterin für Harburg: „Das richtet sich ganz nach dem Bedarf, den die Bewohner haben. Wenn wir wissen, wer kommt, werden wir ein bis zwei Wochen vorher einen Runden Tisch machen.“
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