Neuenfelder kommen ins Fernsehen

In der St. Pankratiuskirche wird die Tragikkomödie „Stille Nächte“ gedreht: Rita (Katharina Schüttler, l.) sitzt in der Kirchenbank und singt mit ihrer Schwiegermutter Clara (Katharina Thalbach) und ihrem Schwiegervater Paul (Hanns Zischler) Weihnachtslieder. (Foto: pr)

Jetzt wird der Weihnachtsfilm „Stille Nächte“ im TV gesendet, gedreht wurde vor einem Jahr in St. Pankratius

Neuenfelde - Über 200 Neuenfelder sollten sich am Freitag, 5. Dezember, für den Abend mal lieber nichts vornehmen: Dann können sie nämlich schauen, ob sie sich im Fernsehen entdecken. Dann wird der ARD-Film „Stille Nächte“, der vor gut einem Jahr mit 200 Statisten in der St. Pankratiuskirche gedreht wurde, ausgestrahlt.

Wann wurde gedreht?
Die Dreharbeiten starteten am 5. November 2013 und dauerten etwa einen Monat lang. An einem Freitagnachmittag im Advent kamen auch die Neuenfelder zum Einsatz:  200 Ortsansässige bevölkerten als Komparsen die Kirchenbänke.

Gab´s was dafür?
Ja. „Uns wurde eine Spende für die Orgel versprochen, wenn wir an die 200 Komparsen mobilisieren können. Und wir bekamen 4.500 Euro für unsere Orgel“, freut sich Pastorin Miriam Polnau. Leider wird sie nicht im Film zu sehen sein.

Warum wurde in der Neuenfelder Kirche gedreht?
Schon im Jahr 2012 klingelte ein Location-Scout an und fragte, ob die Kirche als Drehort zur Verfügung stünde. Doch dann passierte erst einmal – gar nichts. „Im Frühjahr des vergangenen Jahres rief er wieder an, und dann klappte alles“, erinnert sich Polnau.

Um was geht es in dem Film?
Georg (Matthias Koeberlin) sitzt gemeinsam mit seiner Frau – gespielt von Katharina Schüttler – im Gottesdienst. Dass die beiden immer noch ein Paar sind, glaubt zumindest Georgs Mutter, verkörpert von Katharina Thalbach. Doch der Alltag hat das ehemalige Traumpaar schon längst getrennte Wege gehen lassen. Finden die beiden vielleicht an Weihnachten wieder zusammen?

Sind die Neuenfelder stolz, dass ihre Kirche ins Fernsehen kommt?
Natürlich! Doch es mischte sich bereits ein kleiner Wermutstropfen in die Freude: Das Fernsehen siedelte in einem Bericht über die Dreharbeiten die Neuenfelder Kirche fälschlicherweise in Finkenwerder an. „Viele wissen nicht einmal, dass es Neunfelde gibt und dass es zu Hamburg gehört“, bedauert Pastorin Polnau.  

Stille Nächte
Tragikkomödie
Freitag, 5. Dezember 2014
20.15 Uhr, ARD
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