Mit Tempo durch Neugraben

Längst aus dem Straßenverkehr verschwunden: Die Tempo-Kleinlaster waren in den 50er Jahren beliebt. (Foto: Museum der Arbeit)

Oldtimer-Ausstellung kommt am 5. Oktober in die Marktpassage

Die Kleinlaster mit den markanten drei Rädern der Marke Tempo erinnern an längst vergangene Zeiten. Während der Wirtschaftswunderjahre lieferten über 100.000 der Kultfahrzeuge überall in deutschen Städten Waren aus – heute sind sie längst aus dem Straßenbild verschwunden. Die Lieferwagen mit den Namen Hanseat, Matador und Wiking wurden in Harburg produziert. Im Tempo-Werk der Firma Vidal und Sohn in Bostelbek liefen sie seit Ende der 20er Jahre vom Band. Liebhaber der Oldtimer können am Sonnabend, 5. Oktober, ab 9 Uhr Originalfahrzeuge bei einer Ausstellung in der Neugrabener Marktpassage bewundern.
Interessierte können vor Ort mehr über die Geschichte der Tempo-Fahrzeuge erfahren. Sammler stellen ihre Kult-Dreirad-Laster aus, und an einem Infostand gibt es Preise zu gewinnen.
Die Ausstellung wurde von der Stadtentwicklungsgesellschaft steg in Zusammenarbeit mit dem Museum der Arbeit Hamburg und der Interessengemeinschaft „Tempo-Dienst“ organisiert. „Viele Bürger wünschen sich mehr über die Geschichte des Süderelberaums zu erfahren. Dazu zählt auch die Industrie, die das Leben maßgeblich prägte“, sagt Frauke Rinsch vom Neugrabener Stadtteilbüro der steg.
Die Ausstellung wurde mit Geld aus dem Verfügungsfonds des Stadtteilbeirats Neugraben finanziert.
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