Messer, Schwerter und Knüppel

Ein großes Polizeiaufgebot versammelte sich am vergangenen Freitag vor der El-Iman-Moschee am Krummholzberg. (Foto: as)

Polizei sichert mit Großaufgebot El-Imam-Mosche am Krummholzberg – 19 Tschetschenen festgenommen

Sabine Langner, Harburg - Auch in Harburg sind offenbar die Auseinandersetzungen zwischen der islamistischen Szene und Kurden angekommen. Am vergangenen Freitag sicherte ein Großaufgebot der Hamburger Polizei die El-Iman-Moschee am Krummholzberg. Die Polizei befürchtete Ausschreitungen rund um das Freitagsgebet wie in St. Georg.
Ausschreitungen gab es zwar keine, allerdings wurden am Nachmittag 19 Tschetschenen von der Polizei in Gewahrsam genommen. Die Gruppe der Tschetschenen wird der islamistischen Szene zugerordnet.
„Sechs Tschetschenen kommen aus Hamburg, 13 aus Österreich“, sagt Andreas Schöpflin, Pressesprecher der Hamburger Polizei. „Wir gehen davon aus, dass diese Personen extra für Krawalle angereist sind.“
Einer der festgenommenen jungen Männer hielt sich illegal in Hamburg auf. Bei den anderen wurden Messer, Schwerter und Schlagwaffen sichergestellt.
Sowohl die El-Iman-Moschee am Krummholzberg als auch die Taqwa-Moschee in der Anzengruberstraße werden vom Verfassungsschutz beobachtet. Sie gelten als Treffpunkt für Mitglieder der gewaltbereiten salafistischen Szene.
In ganz Hamburg waren insgesamt 1.900 Beamte der Polizei auch aus Bayern, Schleswig-Holstein, Sachsen-Anhalt und der Bundespolizei im Einsatz, um durch zahlreiche präventive Maßnahmen deeskalierend zu wirken.
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Hans Koolmann aus Altona | 15.10.2014 | 13:22  
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