Mehr Platz zum Trainieren

Von oben betrachtet hat das Gebäude den Grundriss wie ein kleines „r“:  Die Dreifeldhalle ist die linke Seite des „Buchstabens“. Im sich anschlie- ßenden Funktionsgebäude ist im Obergeschoss das Fitness- zentrum samt Sauna sowie die Hausmeisterwohnung untergebracht. Im Erdgeschoss gibt es Übungs- räume und Umkleidekabinen. Die Verwaltung ist ebenfalls dort. (Foto: Johannsen und Partner)

Komet Blankenese: Neues Sport-und Trainingszentrums auf der Sportanlage Dockenhuden geplant

Tischler/Istel, Blankenese – Es ist ein Mammutprojekt, das die Freie Turn- und Sportvereinigung (FTSV) Komet Blankenese in den kommenden zwei Jahren stemmen möchte: der Bau des neuen Sport- und Trainingszentrums auf dem Gelände der Sportanlage Dockenhuden. Die erste große Hürde im Verein ist schon mal genommen: Alle der 93 wahlberechtigen Anwesenden auf der außerordentlichen Mitgliederversammlung stimmten für die Freigabe der ersten 200.000 Euro. Sie stehen jetzt für den ersten Bauabschnitt bereit.
Das zweigeschossigen Sport- und Trainingszentrum sieht vom Grundriss aus wie ein kleines „r“: Die Dreifeldhalle ist die durchgehende, linke Seite des „Buchstabens“. Der Riegel mit allen anderen Einrichtungen schließt daran an. Darin werden ein Fitness-Studio, vier Umkleideräume samt Toilette, drei Übungsraume, eine Wohnung für den Hausmeister, Umkleidekabinen, die Verwaltung und Kinderbetreuung untergebracht sein. Alles in allem rechnet der Verein mit 6,7 Millionen Euro für den Neubau.
Geplant sind zwei Bauabschnitte. Im ersten soll der Riegel entstehen, ohne die Dreifeldhalle. Christoph Albrecht: „Die genauen Kosten werden noch im Rahmen der Planung für den Bauantrag ermittelt. Für diese Entwurfsplanung sind 200.000 Euro geplant und von den Mitgliedern freigegeben. Für den Rest müssen wir dann sammeln gehen.“
Die große Hoffnung des Vereins: Die Kosten für den Funktionsgebäudeteil könnte die Stadt übernehmen. „Denn das derzeitige Funktionsgebäude wird als nicht mehr sanierungsfähig eingestuft“, erklärte Albrecht.

Das Zentrum soll im August 2017 fertig sein

Im März/April des Jahres sollen die Entwürfe fertig sein und der Bauantrag gestellt werden. „In diesem Antrag geht es unter anderem darum, dass das Projekt durchgerechnet und die Detailplanung erstellt wird.“
Wird die Baugenehmigung erteilt, gibt es im Frühsommer eine zweite Befragung der Mitglieder. Sie müssen sich dann verbindlich entscheiden, ob sie das Mammutprojekt wuppen wollen. Albrecht hofft auf einen Baubeginn im Sommer 2016. Geplant ist die Eröffnung des Trainings- und Sportzentrums dann für den August 2017.
Doch der Erste Vorsitzende weiß, dass sich das ganze Projekt hinziehen könnte. „Es ist“, sagt er aufgrund einiger Einsprüche von Anwohnern, „mit Klagen zu rechnen.“
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