Marktplatz wird schöner

So soll der Neugrabener Markt einmal aussehen: einladend, großzügig und aufgeräumt. (Foto: Grafik: Schöne Aussichten)

Voraussichtlich im Mai starten die Umbauarbeiten – Marktbetrieb geht weiter

Andreas Göhring, Neugraben - Schöne Aussichten für den Neugrabener Markt: Noch im Frühjahr soll der seit Langem geplante Umbau der Marktfläche und der südlich angrenzenden Straße zwischen Neugrabener Bahnhofstraße und Bauernweide beginnen. Die Neugestaltung soll das Neugrabener Zentrum als Wohnstandort stärken und unter anderem den Besuch des Wochenmarkts wieder attraktiver machen. Die Marktbeschicker sollen unter der achtmonatigen Umbauzeit – voraussichtlich von Mai bis Dezember 2016 – nicht übermäßig leiden. Deshalb hat der Stadtteilbeirat in seiner jüngsten Sitzung dem Regionalausschuss Süderelbe einstimmig empfohlen, sich für eine Aussetzung der Pachtzinsen einzusetzen.
Diskutiert wurde seit 2009, der erste Auftrag an das Büro der Landschaftsplaner „Schöne Aussichten“ wurde im Mai 2013 erteilt. Damals war der Umbau für 2015 vorgesehen. Doch es gab immer wieder Verzögerungen und auch Ungereimtheiten, die zu zwei Bürgerschaftsanfragen von CDU-Abgeordneten führten.
Während sich André Trepoll vor allem auf die Frage konzentrierte, wie die Neugrabener Bürger bei den Planungen für ihren zentralen Platz einbezogen worden sind, wollte Harald Krüger wissen, warum es vor dem Auftrag an die Landschaftsplaner keine Ausschreibung gegeben hatte.

Für den Umbau sind 1,872 Millionen Euro eingeplant


Der Senat antwortete Trepoll, der Stadtteilbeirat sei ein demokratisch legitimiertes Gremium, deshalb könne es die Interessen aller Neugrabener vertreten. Und Krüger bekam den Hinweis, dass die Planungskosten unter der gesetzlich festgelegten Grenze liegen, ab der eine Ausschreibung zwingend vorgesehen ist.
Für die Umgestaltung sind insgesamt 1.872.000 Euro eingeplant. Und was gibt es für das Geld? Auffällig ist auf jeden Fall, dass die Straße Am Neugrabener Markt zwischen den öffentlichen Bauten (Bürgeramt, Bücherhalle) und der Wochenmarktfläche künftig mit Betonpflastersteinen statt bisherigen Asphaltdecke befestigt sein wird – nur die beiden Stummel zur Bahnhofstraße und zur Bauerweide bleiben asphaltiert.
Da der Markt selbst ebenfalls mit Betonpflaster versehen wird, ergibt sich für den gesamten Bereich ein wesentlich großzügigerer Eindruck, der durch einen „aufgeräumten“ Baumbestand noch betont wird.

Infos:
Damit im Frühjahr mit dem Umbau begonnen werden kann, werden am Freitag, 26. Februar, und Montag, 29. Februar, jeweils ab 8 Uhr morgens auf der Marktfläche insgesamt 16 Bäume gefällt. Es sind überwiegend Platanen und Rosskastanien.
Zum Ausgleich für die gefällten Bäume sollen auf dem neuen Marktplatz 18 Japanische Zelkowe neu gepflanzt werden. KI
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