Mahnwache

LPT-Mahnwache !!


Seit Jahrzehnten kämpfen Tierschützer gegen Tierversuche.
Allein im letzten Jahr litten und starben fast drei Millionen Mäuse, Hunde, Katzen, Meerschweinchen, Kaninchen, Ratten, Ratten, Affen, Fische und andere Tiere in deutschen Forschungslaboren.
Sie werden vergiftet, erstickt, man spritzt ihnen ätzende Flüssigkeiten, ihnen werden die Knochen gebrochen und man schraubt sie in Geräten für qualvolle Experimente fest.
All die geschieht im Auftrag der Pharma –und Chemieindustrie.
Kein Tier verlässt lebend ein Labor.
Die Ergebnisse der Versuche sind auf den Menschen nicht übertragbar weil der Mensch sich von den verschiedenen Tierarten wesentlich hinsichtlich des Körperaufbaus, der Organfunktionen und seiner Lebensumstände unterscheidet.
Wie aber sollen dann Ergebnisse von Ratten und Fischen Sicherheit für den Menschen schaffen?
Niemand weiß wie viele sinnvolle Medikamente nie auf den Markt gelangen, weil sie aufgrund von irreführenden Tierversuchen vorzeitig aussortiert werden.
Viele segensreiche Arzneien wie Aspirin, Insulin und Penicillin wären uns vorenthalten geblieben, hätte man sich schon in früheren Zeiten auf den Tierversuch verlassen.
Die Alternative sind z.B. die Forschung mit Zellkulturen, Bakterien, Mikro- oder Biochips.
Auch ist ein Durchbruch über Tierversuche bei Krebs, Aids oder Multipler Sklerose bisher nicht in Sicht – wenn auf diesem Wege überhaupt.
In Deutschland sterben aber auch pro Jahr 58.000 Menschen nachdem sie Medikamente eingenommen haben, die an Tieren getestet wurden.
Viele dieser Tierversuche geschehen quasi vor unseren Augen – im LPT
( Laboratory of Pharmacology and Toxicology ) in Hamburg-Neugraben, Redderweg 8.
Gegen die Tierversuche richtet sich seit November 2013 der Protest einer Gruppe von TierschützerInnen. Diese sind teilweise morgens schon über eine Stunde unterwegs um jeden Montag, Mittwoch und Freitag von 5:45 Uhr bis 8:15 Uhr bei Wind und Regen, Kälte und Schnee vor den Toren des LPT eine Mahnwache zu halten.
Bei dieser neuen Protestform werden die LPT – Mitarbeiter mit Transparenten „begrüßt“ und den Redderweg säumen viele Grabkerzen.
Schade nur, dass die Neugrabener Politiker nicht so früh aufstehen um das Gespräch mit den Aktivisten zu suchen.
Oder stehen sie für den Tierschutz eh nicht auf?

Die Tierschützer kämpfen für eine moderne tierversuchsfreie Wissenschaft.

H.Plohnke
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