Leserbriefe zum Thema "E-Scooter darf nicht mehr in HVV-Bussen mitfahren"

„Nicht locker lassen“
Sie sollten in Ihrem Wochenblatt diesese unglaubliche Geschichte verfolgen und nicht locker lassen. Ich bin selbst
E-Scooter-Besitzer und auch auf Bus und Bahn angewiesen.
Unsere Politiker reden immer sagen „Hamburg ist barrierefrei“, aber man kommt mit dem E-Scooter nicht überall hin. Auch ein viel zu enger Fahrstuhl nützt keinem etwas. Aber auch diese Menschen werden älter!

Friedhelm Kowalski
per E-Mail



„Nicht Mobilität wegnehmen“
Gibt es keine anderen Probleme in der Stadt/im Land/auf der Welt, als diese zwei Zentimeter? Der HVV und die DB sollte sich lieber um den Dreck und Gestank auf einigen Bahnhöfen kümmern. Oder darum, dass manche Busse am Sonntagmorgen, wo sie ohnehin selten fahren, nicht drei oder vier Minuten früher abdüsen.
Hamburg hat zwar ein gutes Verkehrsnetz, aber dort gibt es immer was zu machen! Aber nicht einfach Menschen noch mehr Mobilität wegnehmen. Außerdem hat man doch vor kurzem mit „barrierefreien Bahnhöfen“ geprahlt.
Diese sollen doch Behinderten zugute kommen. Welche Logik!

Zafer Cetin
per E-Mail



„Das kann und darf nicht sein!“
Ich habe den Artikel über die Scooter in den Bussen des HVV gelesen und bin entsetzt. Überall werden die Bahnstationen behindertengerecht und inklusiv eingerichtet. Und behinderte Menschen mit E-Scootern in Standardgrößen sollen ausgechlossen werden. Das kann und darf nicht sein!
Als Mitglied der Bezirksversammlung Hamburg-Mitte und Fachsprecherin der Linkspartei im Verkehrsausschuss werde ich mit meiner Fraktion abklären, ob wir dazu Anfang nächsten Jahres einen Antrag im Verkehrsausschuss oder der Bezirksversammlung einreichen. Damit behinderten Menschen zukünftig nicht die Busfahrt vom HVV verweigert wird!

Maureen Schwalke
online auf
www.elbe-wochenblatt.de



„Noch nie etwas von Inklusion gehört?“
In welchem Zeitalter leben wir eigentlich? Hat der HVV schon einmal etwas von Inklusion gehört? Scheinbar nicht!
Ein schwerbehinderter 66 Jahre alter Mann kann ab Januar 2017 nicht mehr im Bus mit seinem E-Scooter mitgenommen werden. Hat der HVV schon einmal etwas von Menschenwürde und Menschenfreundlichkeit gehört?
Nicht jeder hat Kinder oder Freunde, die ihm die notwendige Mobilität ermöglichen können. Es sind dringend weitere Gespräche mit dem HVV nötig. Der Seniorenbeirat ist dazu
bereit.

Dr. Angelika Heege
Seniorenbeirat Harburg
per E-Mail
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1 Kommentar
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Karina Berger aus Harburg | 29.12.2016 | 18:33  
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