Leonies steiniger Weg in die Welt - Ein Kämpferkind wird groß!

Die 10-jährige Leonie leidet an einem komplexen Krankheitsbild. Hier hält Leonie Johanna die kleine Schwester Amelie-Valentina im Arm.
 
Von der Delfintherapie erhoffen sich Leonies Eltern neue Impulse für die 10-jährige.

"Leonie ist ein Flummi, den man in einen Raum mit Krankheiten geworfen hat und sie ist überall angeditscht..."

Mit diesen Worten versucht Janine Grabbert ihre 10-jährige Tochter zu beschreiben, für die sich die Familie eine Delfintherapie wünscht.

Die 4-köpfige Familie wohnt im schönen Hamburger Stadtteil Eißendorf, ganz in der Nähe des Außenmühlenteiches. Leonie, die wegen ihres Kämpferherzes von ihren Eltern liebevoll nur Leo genannt wird, mag diesen schönen Park. Sie freut sich so sehr über jede Kleinigkeit, dass lässt uns oft die schweren Stunden im Alltag vergessen, verrät Janine Grabbert. Die 31-jährige leidenschaftliche Mutter muss eine Träne verdrücken, als Sie sich an die ersten Jahre mit Leonie, die auch vom Sternzeichen eine Löwin ist, erinnert. Als Leonie im Sommer 2004 zur Welt kam standen die Ärzte vor einem Rätsel. Leonie sah gleich anders aus, als Babys nach der Geburt aussehen. Sie hatte eine Gaumenspalte und ein Knick-Spreiz-Füßchen. Die Ärzte stellten auch ein Loch in ihrem kleinen Herzchen fest. Eine schreckliche Nachricht für die Eltern von Leonie, die sich so sehr ein gesundes und munteres Kind gewünscht hatten.

"Ihre Äuglein schauten so unsicher und fragend in meine. Ich weinte und lachte zugleich..."

Das Schicksal forderte Leonies Mutter heraus. Kurz vor der Geburt hatte sich die damals 21-jährige von Leonies Vater getrennt. Pünktlich zum errechneten Geburtstermin passierte erst einmal nichts. Leonie genoss den Aufenthalt im straff gespannten Bauch ihrer Mutter. 10 Tage nach dem Termin wurde die Geburt dann eingeleitet. Eine Schwere Zeit war das, erinnert sich Janine Grabbert. Mit der kleinen Leonie rannte sie von einem Arzt zum nächsten auf der Suche nach einem Spezialisten. Die Angst um die kleine bestimmte damals den Alltag der jungen Mutter. Im zarten Alter von einem halben Jahr konnte Leonie dann die Gaumenspalte operiert werden. Auch das Loch im Herzen wuchs im laufe der Zeit von ganz alleine zu. Ein Lichtblick, der Moment in dem Janine Grabbert neue Hoffnung schöpfte. Doch dann der Rückschlag. Ein Orthopäde stellt eine zu kleine Hüfte fest. Leonie bekam eine Spreizhose. Später bekam Leonie wegen Wasser in den Ohren kleine Röhrchen eingesetzt. Viele kleine Krankheiten folgten und stellten die kleine Familie auf die Probe. Alles das hat sie Super weggesteckt. Ein kleines tapferes Mädchen auf dem Weg, groß zu werden.

"Mit dem Kopf durch die Wand..."


Wenn Leonie Morgens um 7 Uhr das Haus verlässt um in die Schule Hausbruch zu gehen, liegt noch ein langer Tag vor ihr. Sie geht gerne zur Schule, wird dort aber wegen ihrer Aggressiven Art oft gemieden. Weil Leonie nicht richtig hören und kaum sprechen kann, ärgert sie sich so sehr, dass sie sich nicht anders zu helfen weiß. Sie beißt ihre Mitschüler und macht sich damit keine Freunde in der Schule. Leonie ist stark Entwicklungsverzögert und hat eine Lähmung im Gesicht. Sie kann das rechte Auge nicht schließen und hat sehr schmale, kaum sichtbare Lippen. Ihr Mund ist leicht fehl gestellt. Leonies Knochengerüst ist derart in Mitleidenschaft gezogen, dass sie mit 14 Jahren eine neue Hüfte brauchen wird. Sie hat auch ein verkürztes Bein.

Leonies Alltag besteht aus Schulunterricht und drei Therapien. Sie hat regelmäßig Logophädie, Physiotherapie und alle zwei Wochen Therapie auf einem Pferd. Außerdem geht sie noch einmal im Monat zur Osteopathie. In der Schule steht uns der Verein "Leben mit Behinderung" zur Seite, die uns sehr unterstützen, freut sich Janine Grabbert. Leonie liebt es, sich zu verkleiden und zu schminken. Sie ist ein kleiner Clown und saust oft Wild durch die Gegend. Im Alltag erleben wir oft Menschen, die Leonie trotz alledem nehmen, wie sie ist und ihr Vorurteilsfrei gegenüber treten. Leonie belohnt das mit ihrer ganzen lieben und eigenen Art. Trotzdem hat Leonie auch zu Hause nur einen kleinen Freundeskreis.

"Delfine haben ein Geheimnis, sie flüstern es ins Ohr..."

"Frau Flauschi", das niedliche Kaninchen von Leonie, begleitet sie schon 4 Jahre. Leonie möchte ihrer Mama oft helfen und spielt dann mit ihrer kleinen Schwester. Die Mama freut sich über so viel Fürsorge. Sie streicheln und füttern dann zusammen mit ihrer Mama das Kaninchen. Durch ihre Misserfolge im sozialen Umgang zu gleichaltrigen erleidet Leonie immer wieder Rückschläge. Wir freuen uns richtig, dass Leonie mittlerweile 4 Wörter versteht und sprechen kann. Sie lernte nach langem Training “Namen” und die Wörter “Stop” , “Ja” und “Nein”.

Um Leonie zu helfen, sammeln wir jetzt Spenden für eine Delfintherapie. Die Therapie kostet 10.000 Euro, was wir alleine absolut nicht finanzieren können, sagt Janine Grabbert. Wenn Spenden zusammen kommen, könnten wir in zwei Jahren zu den Delphinen reisen. Die Delfine leben in einer Lagune. Nur zu den Therapien darf man zu ihnen in die Lagune. Es gibt dort Deutschsprachiges Personal und Leonie wird dort abgeholt, wo sie sich befindet.

Spendenkonto für eine Delfintherapie für Leonie: Wenn Sie spenden möchten, geben Sie bitte unbedingt im Verwendungszweck "Leonie-Johanna Wanda" an. Der Verein dolphin aid e.v. sammelt und verwaltet die Spenden auf seinem Sammelkonto bei der Stadtsparkasse Düsseldorf (BLZ: 300 501 10) mit der Kontonummer 2000 2424. (IBAN DE52300501100020002424 BIC-Code : DUSSDEDDXXX)

Verweise:
https://aus-suederelbe.de/news/index.php/News/121-...
http://www.dolphin-aid.de/
http://www.islanddolphincare.org/
https://www.youtube.com/watch?v=SOAVrsMz1mk
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