Kunst und Konzerte gleich um’s Eck

Elbdeich-Künstlerin Claudia Kulenkampff bietet am Sonntag, 27. Oktober, von 14 bis 18 Uhr eine offene Siebdruckwerkstatt an. Bitte eigenes T-Shirt zum Bedrucken mitbringen! An diesem Tag öffnen auch andere Künstler, die in der ehemaligen Moorburger Grundschule arbeiten, ihre Ateliers. Zudem projiziert Fotografin Roswitha Dobrick ihre Bilder von Moorburg mit einem Beamer an die Wände des Cafés Lehrerzimmer. Das gesamte Programm gibt es hier: www.kulturtage-suederelbe.de

Kulturtage Süderelbe: Über 50 Veranstaltungen vom 19. Oktober bis zum 10. November

Als Cornelia Nack vor vier Jahren die ersten Kulturtage Süderelbe organisierte, musste sie noch an viele Türen klopfen. Mittlerweile ist die Veranstaltung, bei der Kreative aus Süderelbe ihr Können zeigen, ein Selbstgänger. In diesem Jahr gab es so viele Anmeldungen wie nie. „Unser Faltblatt ist noch länger als sonst“, freut sich Nack. Insgesamt sind von Sonnabend, 19. Oktober, bis Sonntag, 10. November, rund 50 Konzerte, Ausstellungen, Lesungen, Theater- und Filmvorführungen in Schulen, Kirchen, Nachbarschaftszentren und sozialen Einrichtungen geplant. Die wenigsten Veranstaltungen kosten Eintritt, und wenn, dann nur wenige Euro.
Im Programm finden sich auch Privatleute, die sich mit einem Beitrag in die Öffentlichkeit trauen. „Wir wollen, dass sich Leute aus der Region unter dem schützenden Dach der Kulturtage präsentieren“, erzählt Nack. Wie zum Beispiel der Neuwie-denthaler Hobbyautor Dierk Werner Koch. Er liest am Freitag, 25. Oktober, um 19 Uhr im Kulturhaus Süderelbe, Am Johannisland 2, aus seinem Buch „Das Ende einer schwimmenden Legende“.
Nack freut sich besonders, dass es in diesem Jahr viele Filme zu sehen geben wird. So kann sich das Publikum am Sonntag, 27. Oktober, um 19 Uhr im Kulturhaus auf indische Bollywood-Filme freuen, und am Donnerstag, 31. Oktober, werden um 18 Uhr in der Jugendfreizeitlounge nebenan Kurzfilme von Neugrabener Schülern gezeigt. Das Highlight des Filmprogramms hat Nack selbst organisiert: Am Freitag, 1. November, zeigt sie um 19 Uhr im Kulturhaus „Marina Abramovic – The Artist Is Present“, einen preisgekrönten Dokumentarfilm über die Performance-Künstlerin. „Den Film habe ich auf der Berlinale gesehen. Er ist toll“, sagt die Organisatorin begeistert. Da lohne es sich, für die Vorführung 150 Euro an den Verleih zu zahlen. Nack hofft jedoch, einen Teil der Kosten durch die drei Euro Eintrittsgebühr wieder einzuspielen. Denn ohne öffentliche Förderung hat sie praktisch kein Budget für die Kulturtage. „Das Geld für die Flyer hat das Kulturhaus zusammengekratzt“, erzählt Nack, die Vorstandsmitglied des Vereins ist und die Kulturtage ehrenamtlich organisiert. Um Werbung zu machen, habe sie sogar die Poster von letztem Jahr wiederverwenden müssen – mit überklebtem Datum.
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