Kunst hinterm Deich

Organisator Manfred Brandt mit zwei Skulpturen der „Köpferin“ Heidrun Zierahn.

Moorburg lädt zur 2. „Werkschau zwischen Kirschbäumen“

von Andreas Tsilis

Am Sonnabend und Sonntag, 30. Juni und 1. Juli, startet die „Werkschau zwischen Kirschbäumen“, die zweite Auflage von Kunst und Kirschen im Moorburger Kirchdeich 263. Jeweils von 11 bis 18 Uhr öffnen über 20 Künstler ihre Ateliers auf dem ehemaligen Bauernhof oder stellen ihre Skulpturen im Freien aus.
Organisiert wird die „Vernissage im Grünen“ von Hofbesitzer Manfred Brandt. Der ist Landwirt und Wissenschaftler und vermietet seit Jahren die ehemaligen Hofgebäude an Künstler: Verschiedene Maler, Airbrusher, Bildhauer, Restauratoren, Eisenwerker, Keramik- und Tonkünstler haben ihre Werkstätten und Showrooms in den ehemaligen Hofgebäuden eingerichtet. So wurde beispielsweise aus einem ehemaligen Stall ein Skulpturenstudio. „Die Hofatmosphäre ist einmalig“, freut sich Brandt, „wir sind ein Dorf im Dorf.“
Davon konnten sich auch die Premierenbesucher im letzten Jahr überzeugen. Die Mischung aus Kunst und Dorfidylle hinterm Deich lockte über 700 Gäste nach Moorburg, was selbst Mit-Initiatorin Karin Pralow in ihren kühnsten Träumen nicht erwartet hatte. „Eine schöne Sache“, sagt sie, und stellt ein großes Tongefäß in den 1.200 Grad-Brenn-
ofen. Was daraus entsteht, verrät sie nicht, nur soviel: „Es ist ein Eigenentwurf à la Karin und für den Garten bestimmt.“
Möglicherweise wird das Geheimnis auf der „Kunst und Kirschen“ gelüftet – und wenn nicht: das über die Schulter schauen und Besichtigen der verschiedenen, (un-)fertigen Kunstwerke ist allemal eine Entdeckungsreise wert.
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