In Hausbruch wird bald Bier gebraut

Die Holsten-Brauerei will an den Heykenaukamp ziehen. (Foto: pr)

Holsten-Brauerei zieht an den Heykenaukamp

Hausbruch – Für Hamburger ist klar: Holsten wird in Altona gebraut. Das stimmte auch bislang. Doch die Holsten-Brauerei gibt ihren Traditionsstandort auf, verkauft das Brauereigelände und zieht über die Elbe ins Industriegebiet nach Hausbruch. Die alte Fläche wird für den neuen Stadtteil Mitte Altona gebraucht.
Mehr als 20 Flächen prüfte die Holsten-Brauerei , bis der neue Standort am Heykenaukamp gefunden war. Auf dem 57.000 Quadratmeter großen Gelände wird eine etwas kleinere, aber auch modernere Brauerei als in Altona entsehen.
Zukünftig werden hier 450 Mitarbeiter Bier brauen und in Flaschen abfüllen.
Die Vorteile des neuen Standorts: Die Autobahn 7 liegt in unmittelbarer Nähe zum Indistriegebiet. Es werden so gut wie keine Anwohner durch Lärm belästigt, wenn bis zu 100 Lkw täglich in der Brausaison anrollen. Außerdem kann rund um die Uhr gebraut werden. „Wir planen 2016 gegen den Trend auf dem Biermarkt zu wachsen“, sagt Sebastian Holtz. Er ist der Deutschland-Chef des Carlsberg Konzerns, zu dem die Holsten-Brauerei gehört.

Im Sommer kann die Brauerei nicht umziehen

Die Bauzeit für die neue Brauerei wird etwa anderthalb Jahre dauern. Im ersten Quartal 2018 möchte das Unternehmen dann umziehen. Doch noch ist nicht alles in trockenen Tüchern: Sollte sich das Planungs- und Genehmigungsverfahren für den neuen Standort verzögern, verschiebt sich der Umzug um ein ganzes Jahr. Im Sommer kann die Brauerei nicht den Standort wechseln, da dann gerade das Bier gebraut wird.
Wie teuer wird der Umzug? „Die Kosten liegen im hohen zweistelligen Millionenbereich“, sagt Sascha Lindemann von der von Holsten beauftragten PR-Agentur Beil Quadrat.
Auch beim Kaufpreis des Grundstückes hält er sich bedeckt. „Darüber gibt das Unternehmen keine Infos.“
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