In 35 Geisterhäuser zieht neues Leben ein

Volle Briefkästen, aber keine Mieter – so sah es in den vergangenen zehn Jahren in der Hasselwerder Straße, am Organistenweg und im Rosengarten aus. Das soll sich schon bald ändern. (Foto: Annekatrin Buruck)

Saga will Leerstand beenden, 31 Häuser werden vermutlich abgerissen

Es tut sich was in Neuenfelde: Nachdem die Saga Anfang vergangenen Jahres bekannt gab, dass elf der 66 seit über zehn Jahren in der Hasselwerder Straße, am Organistenweg und im Rosengarten leer stehenden Häuser wieder vermietet werden können, klärt sich nun auch die Zukunft der übrigen Häuser. In einer Gesprächsrunde, an der Vertreter der Finanzbehörde, der Saga, des Bezirksamtes, Kommunalpolitiker und Neuenfelder Vereine teilnahmen, wurde vor kurzem besprochen, was mit den Geisterhäusern passieren soll.
Eine Prüfung ergab, dass sich bei 35 Häusern eine Sanierung lohne. Sie sollen für 1,3 Millionen Euro wieder hergerichtet und anschließend durch die Saga vermietet werden. Die restlichen 31 Häuser sind nicht mehr wirtschaftlich sanierbar. Bis Juli 2012 soll geklärt werden, ob sie noch anderweitig sinnvoll genutzt werden können. Wenn nicht, werden die Häuser abgerissen; Neubauten könnten folgen. „Wir bemühen uns, so schnell wie möglich eine Entscheidung zu treffen“, so Daniel Stricker, Sprecher der Finanzbehörde.
Manfred Hoffmann von der Bürgervertretung Neuenfelde-Francop-Cranz freut sich über die Ergebnisse der Gesprächsrunde. „Das ist ein sinnvoller Schritt, um endlich wieder zu einer akzeptablen Siedlungsstruktur in diesem Ortsgebiet zu kommen“, sagt Hoffmann. Ein nächs-tes Treffen ist für April geplant.
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