„Ich war schockiert!“

Ute Fleck mit ihrem Sohn am Zürichsee in der Schweiz. (Foto: privat/ Fleck)

Ute Fleck spendete 1.500 Euro für das DRK-Projekt „Kinderteller“

Sabine Langner, Neuwiedenthal – Als Mutter eines fünfjährigen Sohnes reagiert die Ingenieurin Ute Fleck besonders sensibel auf Kinder, die Hunger leiden. Umso entsetzter war sie, als die in der Schweiz lebende Hamburgerin in einem Zeitungsartikel über das DRK-Projekt „Kinderteller“ las. „Ich dachte sofort: Das ist eine wirklich tolle und sehr sinnvolle Sache. Zugleich war ich schockiert, dass es in Hamburg Familien gibt, die sich offenbar nicht jeden Tag eine warme Mahlzeit leisten können“, erklärt Ute Fleck.
Die 45-Jährige fasste einen spontanen Entschluss. Als sie sich beruflich neu orientieren wollte, bat sie ihre Kollegen um Spenden statt um Abschiedsgeschenke. 675 Euro kamen dabei zusammen. Den Betrag rundete Ute Fleck aus eigener Tasche auf 1.500 Euro auf und überwies das Geld nach Neuwiedenthal. „Ich hoffe, dass Sie Ihr großartiges Angebot so lange wie möglich und nötig weiterführen können“, schrieb die Wahl-Schweizerin dazu an Anke Freygang, Initiatorin des Projekts und Leiterin der Kindertagesstätte Grüne Insel.

Pro Wochenende werden
bis zu 400 Euro gebraucht

In dieser DRK-Kita in Neuwiedenthal werden mit ehrenamtlicher Hilfe jeden Sonnabend und Sonntag jeweils bis zu 60 Kinder mit dem kostenlosen Mittagstisch versorgt. „Unser Projekt lebt von Menschen, die uns unterstützen und finanzieren“, sagt DRK-Projektleiterin Anke Freygang und fügt hinzu: „Das gespendete Geld wird zu 100 Prozent direkt für das Essen der Kinder verwendet.“
Pro Wochenende werden für Speisen und Getränke etwa 300 bis 400 Euro benötigt. Anke Freygang: „Wir sind für alle Spenden dankbar, die uns helfen, dieses Angebot weiterzuführen.“
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