Hier wird Nachwuchs gefördert

Ein Beispiel für die erfolgreiche Nachwuchsförderung der HNT ist Michael Hamann, der die 13. Klasse der Stadtteilschule Fischbek-Falkenberg besucht und dort in einer Talentgruppe gefördert wird. In seiner Altersgruppe gehört er zu den besten 100- und 200-Meter-Läufern in Deutschland. (Foto: Foto: pr)

Stiftung Leistungssport zeichnet Hausbruch-Neugrabener Turnerschaft aus – 10.000 Euro Preisgeld!

Gute Nachrichten für die Hausbruch-Neugrabener Turnerschaft (HNT): Die Stiftung Leistungssport Hamburg hat den Sportverein für seine vorbildliche Nachwuchsgewinnung und -förderung ausgezeichnet. Insgesamt sind drei Hamburger Sportvereine prämiert worden, wobei die HNT den ersten Platz belegte. Damit darf sich der mit knapp 5.000 Mitgliedern größte Sportverein in Hamburgs Süden über ein Preisgeld von 10.000 Euro und einen Gutschein für Sportgeräte von Erhard Sport im Wert von 1.000 Euro freuen.
Das Preisgeld will die HNT in die Talentförderung investieren. „Es fließt in genau das Projekt, mit dem wir uns beworben haben“, sagt HNT-Vizepräsident Mark Schepanski. Seit drei Jahren arbeitet die HNT bei der Talentförderung erfolgreich mit dem Hamburger Sportbund, den Leichtathletik-, Volleyball- und Fußballverbänden und den Schulen im Raum Süderelbe zusammen. Dabei bekommen die besten Schüler eines Jahrgangs in sogenannten Talentgruppen zwei Stunden wöchentlich Extraförderung. „Wir müssen dort anfangen, wo wir alle Kinder erreichen, nämlich in den Schulen“, betont Schepanski, der als Lehrer an der Stadtteilschule Fischbek-Falkenberg selbst eine Talentgruppe leitet.
Für das Projekt stehen der HNT jährlich 15.000 Euro zur Verfügung. „Das Geld reicht nicht. Deshalb freuen wir uns, jetzt einen Puffer zu haben“, so Schepanski. Mit dem Gutschein im Wert von 1.000 Euro könnte die HNT zudem neue Geräte für die Sportanlage am Opferberg finanzieren, deren Leitung der Verein am Jahresbeginn übernommen hat.
Die Stiftung Leistungssport hat den Nachwuchspreis in diesem Jahr zum dritten Mal vergeben. Die Preisträger wurden von einer fünfköpfigen Jury aus Vertretern der Stiftung, des Olympiastützpunktes, des Sportamtes und der Hamburger Sportjugend ausgewählt. „Erfolge im Leis-tungssport setzen eine breite und intensive Nachwuchsarbeit in den Vereinen voraus“, erläutert Reinhard Wolf, Vorsitzender des Stiftungsvors-tands. So soll die Auszeichnung Vereine dazu anregen, entsprechende Angebote für Kinder und Jugendliche bereitzustellen.
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