Hier ist der Osterhase zu Hause

In der Westernstadt gibt es nicht nur fünf Kaninchen, sondern auch sechs Meerschweinchen. Die Drittklässlerinnen Zeynep (9), Amina (9) und Zehra (8) kümmern sich gerade um die kleinen Nager. (Foto: pr)

Er wohnt im neuen Streichelzoo der Grundschule Neugraben

Neugraben – Jetzt ist es raus: Der Osterhase wohnt an der Francoper Straße 32. Genauer: in der „Westernstadt“ der dortigen Grundschule. Die neue Unterkunft wurde jetzt extra für ihn und seine Freunde gebaut.

Wer wohnt dort noch?
„Osterhase“, das ist eines von fünf Kaninchen im Streichelzoo der Grundschule Neugraben. „Wir haben es Osterhase genannt, weil es an Ostern des vergangenen Jahres gefunden wurde“, erklärt Schulleiterin Imke Erdbrink. Sechs Meerschweinchen wohnen ebenfalls in der „Westernstadt“ und in dem 70 Quadratmeter großen Freigelände.

Was ist die Westernstadt?
„Das sind die neuen Kaninchenställe“, erklärt Erdbrink. „Die letzten sechs Jahre lebten die Kaninchen in zwei kleinen Ställen in einem Innenhof hinter der Mensa. Sie hatten sich fast bis zum Musikraum durchgebuddelt. Deshalb brauchten sie neue Ställe“, schmunzelt sie.
Die Ställe sind artgerecht gestaltet. Gebaut wurden sie ehrenamtlich von den „Holzwürmern“, einer Steller Männergruppe.

Warum gibt es den Streichelzoo?
„Viele Kinder dürfen zu Hause keine Haustiere halten. Hier im Streichelzoo können sie den Umgang mit Tieren lernen, Verantwortung übernehmen. In den Pausen können die Kinder die Tiere besuchen. In nachmittäglichen Arbeitsgruppen werden die Tiere von den Kindern gepflegt“, erklärt Lehrerin Jane Hofmann.

Und wenn die Tiere mal krank sind?
Veterinärin Dr. Tatjana Rusch kümmert sich ehrenamtlich um die Zoobewohner.

Wer verpflegt die Tiere am Wochenende und in den Ferien?
Die Lehrer der Grundschule.

Woher kommt das Geld für den Zoo?
„Der neue Zoo kostete 3.000 Euro. Alles wurde aus Spenden bezahlt. Es wurden keine Schulgelder verwendet“, stellt Erdbrink klar.
Die Schule ist auch weiterhin auf Spenden für den Zoo angewiesen. Davon werden beispielsweise Stroh und Futter für die Tiere gekauft.
„Natürlich freuen wir uns über Geldspenden. Sie müssen nur ausdrücklich für den Zoo bestimmt sein, dann dürfen wir sie auch annehmen“, erklärt Erdbrink. Man kann auch Futter oder Stroh spenden.
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