Helfer und Betten gesucht

Bettina von Thun (r.) kümmert sich mit einem Team ehrenamtlicher Helfer aus Neugraben und Hausbruch darum, dass die Kirchentags-Besucher ihre Zeit in Hamburg in guter Erinnerung behalten.

In Neugraben und Hausbruch braucht der Evangelische Kirchentag noch Unterstützer

Am 1. Mai ist es soweit: Dann strömen voraussichtlich 100.000 Menschen nach Hamburg, um den 34. Deutschen Evangelischen Kirchentag zu besuchen. Wer nicht bei Freuden, Verwandten oder im Hotel unterkommt, konnte sich über den Kirchentag eine Schlafgelegenheit bei privaten Gastgebern oder in einer Sammelunterkunft sichern. In Neugraben und Hausbruch werden insgesamt 1.310 Menschen in Klassenräumen des Gymnasiums Süderelbe, der Stadtteilschule Süderelbe, der Frida-Stoppenbrink Schule und der Schule Lange Striepen untergebracht. Dringend gesucht werden noch Privatquartiere. Bisher sind rund 8.800 Übernachtungsmöglichkeiten zusammengekommen, insgesamt werden 12.000 benötigt.
Damit die fehlenden Betten rechtzeitig gefunden werden, werben die Gemeinden unter dem Motto „Koje frei?“ um neue Gastgeber. In Neugraben rührt Pastorin Bettina von Thun kräftig die Werbetrommel – zum Bespiel mit einer großen Singaktion in der Neugrabener Marktpassage. „Die Scheu, das eigene Haus zu öffnen ,ist groß“, sagt von Thun. „Aber im Grunde sind Kirchentags-Gäste die einfachsten Gäste, die man haben kann. Sie gehen morgens los und kommen abends wieder.“ Bei ihr haben sich bisher knapp 40 Gastgeber gemeldet, in der Region Süderelbe stehen zurzeit laut Kirchentag 288 Gästebetten bereit. Wer vom 1. bis zum 5. Mai noch Besucher aufnehmen möchte, kann sich bei Bettina von Thun unter
S 701 78 34 oder direkt beim
Kirchentag unter S 430 93 12 00 melden.
In Neugraben und Hausbruch fehlen nicht nur Gästebetten, es werden auch noch ehrenamtliche Helfer für die Sammelquartiere gesucht. Wer hier unterkommt, wird von Mitgliedern der Michaelisgemeinde mit einem Frühstück versorgt und betreut. „Besonders dringend brauchen wir noch Nachtwachen, die von 1 Uhr bis 6 Uhr im Gebäude sind“, sagt Heide Leuteritz, Quartiersmeisterin an der Stadtteilschule Süderelbe.
Wer mit anpackt, bekommt dafür zwar kein Geld, kann aber alle Veranstaltungen des Kirchentags kostenlos besuchen. Interessierte können sich bei Bettina von Thun melden.
 auf anderen WebseitenSenden
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.