Großer Spaß mit kleinen Autos

Klaus Scheffler, von Freunden und Bekannten DerClaus genannt, lässt besonders gerne seinen roten Porsche 904 über die Rennbahn flitzen.

Klaus Scheffler veranstaltet ein Miniaturauto-Rennen für Kinder im Freizeitzentrum Sandbek

Klaus Scheffler hat über 50 Autos. Doch seine Ferrari, Porsche und Volkswagen stehen nicht in der Garage. Sie liegen gut gepolstert in flachen, schwarzen Transportkästen. Mit vielen der bunten Wagen im Maßstab 1:72 hat der 55-Jährige schon als Kind gespielt. Dass Kinder auch heute noch Spaß an den kleinen Rennwagen haben, hat der Harburger im Freizeitzentrum Mopsberg festgestellt. Hier baute er seine Rennbahn schon viele Male auf. Am Sonnabend, 30. November, will Scheffler Jugendliche im Freizeitzentrum Sandbek für sein Hobby begeistern.
Die Autorennen bietet Scheffler ehrenamtlich an. „Es macht Spaß, das Hobby weiterzugeben und die begeisterten Gesichter der Kinder zu sehen“, sagt er. Auch wenn der gesundheitlich angeschlagene Frührentner danach total erschöpft ins Bett fällt. „Aber ich gehe mit einem Riesengrinsen nach Hause“, betont er.
Für ihn gibt es wenig schöneres, als die Miniaturautos – im Fachjargon „h0 Slotcar“, wobei h0 für den Maßstab steht – über die Rennbahn flitzen zu lassen. Dafür setzt er das Spielzeugauto auf die Schiene und gibt mit einem Handregler Gas. „Das muss man üben, damit die Wagen in der Spur bleiben“, erklärt Scheffler. Mädchen stellten sich in der Regel dabei besser an als Jungen. „Sie sind einfach vorsichtiger. Jungs geben gleich Vollgas und fallen aus der Kurve.“
In Hamburg hat der Autofan etwa fünf Gleichgesinnte, mit denen er sich regelmäßig zu Rennen trifft, manchmal auch in seinem Arbeitszimmer, wo er eine Bahn aufgebaut hat. „Die heutigen Kinder sind zwischen 40 und 70 Jahre alt und bringen ihre Enkel mit“, sagt Scheffler schmunzelnd. Im deutschsprachigen Europa gibt es etwa 100 Liebhaber der kleinen Autos, die sich über die Plattform www.h0slot.de austauschen und Rennen organisieren. Immer wenn der Geldbeutel es zulässt, reist Scheffler hin und tritt an – oft mit Erfolg. „Ich bin der amtierende h0-Vize-master“, sagt er stolz.
Er hegt und pflegt seine kleinen Autos. Am liebsten ist Scheffler der rote Porsche 904. So ein Modell hat er schon als Junge gehabt. Viele seiner Schätze hat der gelernte Maschinenschlosser selbst gebaut – mit einer Silikonform, in die er Kunststoff gießt. Die Karosserien malt der Bastler liebevoll aus und setzt dann Gestell und Motor ein. Nach einem Test auf den Schienen und letzten Anpassungen kommen die neuen Miniautos in die schützenden Transportkästen und warten dort auf ihr nächstes Rennen.

Helfer gesucht!
Für den Transport der Rennbahn-Schienen nach Sandbek und den Aufbau der Bahn sucht Klaus Scheffler einen Helfer. „Am besten sollte das jemand sein, der Lust auf das Hobby Slotcar Racing hat und gerne mit Kindern arbeitet“, erklärt er. Interessierte können sich zwischen 18 Uhr und 22 Uhr unter Tel. 0177/526 57 17 bei ihm melden.
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