Gibt es bald eine große Koalition in Harburg?

Bei den Koalitionsgesprächen der SPD mit der CDU wird auch der CDU-Bürgerschaftsabgeordnete André Trepoll am Verhandlungsstisch sitzen. (Foto: pr)

Bezirksversammlung Harburg: SPD verhandelt mit der CDU

Harburg - Die SPD in der Harburger Bezirksversammlung ist auf „Brautschau“: Sie hat der CDU-Fraktion angeboten, mit ihr ein Regierungsbündnis einzugehen. Im August sollen die Gespräche aufgenommen werden. Dann gäbe es im Harburger Rathaus ­ – wie im Bundestag in Berlin – eine große Koalition.

Wie viele Parteien gibt es in der Harburger Bezirksversammlung?
Sechs Parteien sind vertreten: SPD, CDU, Grüne, FDP, Die Linke und die Alternative für Deutschland (AfD).  

Wer hat wie viele Stimmen?
Die SPD hat 20 Stimmen, gefolgt von der CDU mit 14 Stimmen. Sieben Abgeordnete gehören zur Fraktion der Grünen. Über fünf Abgeordnete verfügt Die Linke. Die AfD ist mit drei, die FDP mit zwei Abgeordneten im Harburger Rathaus vertreten.
Insgesamt sitzen 51 Abgeordnete in der Bezirksversammlung. Verbünden sich SPD und CDU, verfügen sie über 34 Stimmen, also über eine bequeme Mehrheit.

Wann sollen die Gespräche starten?
„Die Verhandlungen sollen voraussichtlich Anfang August beginnen und möglichst in dem Monat dann auch erfolgreich abgeschlossen werden“, sagt CDU-Kreischef Ralf-Dieter Fischer.

Über was wird verhandelt?
Geht es nach der CDU, stehen Verkehrsprobleme, Wohnungsbau, die Zusammenführung von Schloßinsel und Binnenhafen mit der Harburger Innenstadt sowie die Themen Sicherheit und Sauberkeit auf der Liste. Außerdem sollen die Bürger früher als bisher bei der Planung von Projekten beteiligt werden.

Wer wird verhandeln?
Seitens der SPD werden Jürgen Heimath, Fraktionschef in der Bezirksversammlung Harburg, und der geschäftsführende Kreisvorstand die Verhandlungen führen.
Von der CDU werden Kreis- und Fraktionschef Ralf-Dieter Fischer mit André Trepoll, Rainer Bliefernicht und Uwe Schneider am Verhandlungstisch sitzen.
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