Gemeinsam spielen statt Alltagsstress

Angela Lindmüller, Christoffer Sach, Uschi Hoffmann, Birte Garbers (v.l.) und Nicola Hoffmann (nicht im Bild) planen einen Nachmittag, an dem alle Familien in Süderelbe zusammenkommen können.

Katholische und evangelische Gemeinden aus Süderelbe laden am 14. April zum Familiensonntag ins Thomas-Zentrum

Gemeinsam spielen, Geschichten lauschen, singen und Abendbrot essen – das können Eltern mit ihren Kindern beim Familiensonntag am 14. April im Thomas-Zentrum, Lange Striepen 3a. Im Alltag kämen diese Dinge oft zu kurz, meint Nicola Hoffmann von der katholischen Kirchengemeinde Heilig Kreuz. „Fast überall müssen beide Eltern arbeiten und haben wenig Zeit für die Familie. Meist kommt man nur dann zusammen, wenn es was zu erledigen gibt“, sagt die Gemeindereferentin. „Deshalb wollen wir einen Raum schaffen, in dem Eltern sich um nichts kümmern müssen und einfach mit ihren Kindern Spaß haben können.“
Den Familiensonntag hat Hoffmann gemeinsam mit Diakonin Birte Garbers von der Michaelisgemeinde, Diakonin Uschi Hoffmann von der Stadtteildiakonie Süderelbe, Angela Lindmüller von der Cornelius-Kirchengemeinde Fischbek und Regionalpastor Christoffer Sach organisiert. „In Süderelbe gibt es viele Angebote für Kinder“, weiß Garbers, die in Neugraben für Kinder- und Jugendarbeit zuständig ist. „Jetzt wollen wir mehr für Familien anbieten.“
Läuft die erste Veranstaltung gut, können sich die Organisatoren vorstellen, sie regelmäßig und auch in größerem Rahmen zu wiederholen. Dann könnte man zudem die Islamische Gemeinde in Neugraben mit ins Boot holen, meint Garbers. Doch auch wenn diese beim Projektstart noch nicht mit eingebunden war, sind muslimische Familien willkommen. „Alle sind eingeladen, ganz unabhängig von der Konfession. Wir haben beim Programm darauf geachtet, dass es alle anspricht“, betont Garbers.
Der Familiensonntag steht unter dem Motto „Komm wir finden einen Schatz!“. „Auch die Familie ist ein Schatz. Wir wollen einen Impuls geben, damit man sie wieder mehr wertschätzt“, erklärt Regionalpastor Christoffer Sach. Er erzählt am Anfang des Nachmittags eine Geschichte zu dem Thema und lädt dann zur Schatzsuche.
Das Programm ist so gestaltet, dass es sich sowohl an Erwachsene als auch an Kinder richtet. Es können auch Großeltern mit ihren Enkeln oder Tanten und Onkel mit Nichten und Neffen kommen. Eine Altersbeschränkung gibt es nicht. Pro Person kostet die Teilnahme zwei Euro für Essen und Material. „Geld soll aber kein Hindernisgrund sein“, meint Uschi Hoffmann. Zuschüsse sind möglich. Wer mitmachen möchte, wird gebeten, sich bis zum 8. April unter
S 701 52 08 anzumelden.
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