Gefährlicher Parkplatz

Die Ausfahrt vom Parkplatz der Michaeliskirche auf die B73 ist schwierig, wenn parkende Lkw die Sicht versperren. (Foto: Sabine Langner)

Michaeliskirche: Parkende Lkw versperren die Sicht auf die Cuxhavener Straße

von Sabine Langner, Neugraben
Die motorisierten Besucher der Michaeliskirche haben ein Problem: Parkende Lkw vor dem Grundstück an der Cuxhavener Straße 323 versperren den Autofahrern die Sicht auf den Verkehr. „Immer wieder wurden wir von Gottesdienstbesuchern und den Eltern der Kita-Kinder angesprochen, wie gefährlich es ist, wenn sie den Parkplatz verlassen wollen und dabei den Verkehr nicht richtig einsehen können“, erläutert Wolfgang Zarth, Vorsitzender des Kirchengemeinderates der Michaeliskirche. „Wir haben Angst, dass ein Unfall passiert.“
Holger Böhm (SPD), selber regelmäßiger Gast in der Kirche, hat in der Harburger Bezirksversammlung schon versucht, ein Parkverbot für Lkw auf dem Parkstreifen durchzusetzen. Doch die Polizei in Neugraben sieht keine Notwendigkeit für einen solchen Schritt. „Der Parkstreifen entlang der Cuxhavener Straße wurde mit einem Maß von 2,55 Meter bereits breiter hergestellt als Parkbuchten an anderen Straßenzügen. Die sind in der Regel nur 2,10 Meter breit. Grund dafür ist, dass neben Pkw-Fahrern eben auch Lkw-Fahrern die Möglichkeit eingeräumt wird, dort legal zu parken“, heißt es in der Stellungnahme der Polizei. „Aus straßenbehördlicher Sicht ist dies auch gewünscht, um ein Abstellen von Lkw speziell zur Nachtzeit und an Wochenenden in den angrenzenden Wohngebieten zu verhindern.“
Trotzdem haben die Beamten die Beschwerde zum Anlass genommen, die Lage genauer unter die Lupe zu nehmen. Das Resultat: Alles im grünen Bereich! Bis auf eine Ausnahme, in der ein parkender Lkw im Jahr 2010 angefahren wurde, gab es keine Unfälle. Die Polizei rät: Die Kirchenbesucher sollten einfach besondere Sorgfalt walten lassen. Zudem könnten die Besucher den Kirchenparkplatz ja auch über die Ausfahrt Bahnhofstraße verlassen.
Das können sie allerdings nicht während der Kindergartenzeiten. „Dann ist die Ausfahrt gesperrt, damit die Kinder in Ruhe spielen können“, sagt Wolfgang Zarth. Daher hat der Kirchengemeinderat beschlossen, jetzt noch einmal ein Schreiben an die Verkehrsbehörde aufzusetzen und um nochmalige Prüfung zu bitten.
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