Fußball war sein (Freizeit-)Leben

Im Jahr 2010 wurde Hans-Jürgen Mecklenburg (l.) von Peter Renck, dem damaligen Ersten Vorsitzenden des TSV Moorburg, für 60 Jahre Mitgliedschaft geehrt. (Foto: pr)

Neugrabener Geschäftsmann Hans-Jürgen Mecklenburg ist verstorben

Neugraben – Der Name Mecklenburg ist in Neugraben ein Synonym für Feinkost. Hier geht man einkaufen, wenn man das besonders Leckere zu schätzen weiß. Jetzt ist der Geschäftsgründer, Hans-Jürgen Meck-lenburg, im Alter von 86
Jahren verstorben.

Es war im Jahr 1954, als Hans-Jürgen Mecklenburg das Milchgeschäft seiner Tante in der Schmuck Straße auf St. Pauli übernahm. Nur wenige Jahre später, genauer: 1961, wagte er den Sprung über die Elbe und eröffnete gemeinsam mit seiner Ehefrau Grete sein Geschäft Feinkost Mecklenburg in der Neugrabener Bahnhofstraße. Im Jahre 1977 expandierte der erfolgreiche Geschäftsmann und bezog den heutigen Standort des Feinkostgeschäftes in der Marktpassage 4. 1995 gingen seine Ehefrau und er in den wohl verdienten Ruhestand. Sohn Kai und dessen Frau Gabriela übernahmen das Geschäft.
Ihm wurde die Goldene Ehrennadel verliehen
Hans-Jürgen Mecklenburg war ein passionierter Fußball-Fan. Im Jahre 1950 trat er dem TSV Moorburg bei. Von 1959 bis 1997 war „Mecki“, wie sein Spitzname im Verein lautete, Fußball-Obmann. Ein Highlight während dieser Zeit waren die beiden Relegationsspiele zur Verbandsliga 1968 gegen den FC Normannia vor über 8.000 Zuschauern auf der Eichenhöhe.
Von 1967 bis 1993 war
Mecklenburg Zweiter Vorsitzender des Vereins. Er war außerdem die ganzen Jahre als Schiedsrichter bis zur Oberliga aktiv. 1997 verabschiedete sich der Mitbegründer des Harburg Pokals aus dem Vereinsvorstand, unterstützte den Verein aber weiterhin mit Rat und Tat.
So viel Engagement musste belohnt werden: Hans-Jürgen Mecklenburg bekam als erster Süderelbe-Fußballer die Goldene Ehrennadel des Deutschen Fußballbundes.
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