Für ein besseres Miteinander!

Bunte Truppe: Hani, Bilal, Marina und Emre (v.l.) musizieren mit ihrem Musiklehrer Phillip Otufowora (l.) auf der Fähre 62 (Foto: cosima hanebeck)

Die Stadtteilschule wurde gemeinsam mit dem Gymnasium Finkenwerder für ihre Projekte im Rahmen des „Trialogs der Kulturen“ ausgezeichnet

Rachel Wahba, Finkenwerder – Die Schüler der Stadtteilschule und des Gymnasiums Finkenwerder belegten den zweiten Platz in der Region Hamburg/ Bremen beim bundesweiten Wettbewerb „Trialog der Kulturen“. Damit würdigt die Herbert Quandt-Stiftung ­­– sie richtet den Wettbewerb aus – das beispielhafte Engagement der Kinder und Jugendlichen. In mehreren Projekten hatten sie sich an ihrer Schule mit dem Zusammenleben verschiedener Kulturen und Religionen beschäftigt. Das Preisgeld beträgt 6.500 Euro.
Bereits im vergangenen Jahr zählte die Stadtteilschule mit ihrem Einsatz für ein besseres Miteinander von Christen, Juden und Muslimen zu den Gewinnern.
Schüler organisierten Sprachkurse und ein Büfett
„Bei uns lernen und leben Schüler aus mehr als 20 Herkunftsländern und bringen dadurch die Vielfalt der Sprachen, Religionen und Weltanschauungen seit Langem in den Alltag mit ein. Wir freuen uns, dass unser Projekt für ein besseres Miteinander nun erneut in diesem renommierten Wettbewerb ausgezeichnet wurde", sagte der stellvertretende Schulleiter Klaus Oyss bei der Preisverleihung.
Am „Trialogtag“ im März dieses Jahres bereiteten die Mädchen und Jungen ein internationales Büfett zu, organisierten Sprachkurse und eine Ausstellung in der Fritz-Schumacher-Kapelle auf dem alten Friedhof Finkenwerder. Die Schüler beider Schulen führten gemeinsam das Theaterstück „Apple meets Olive“ auf.
Seit sechs Jahren unterhält die Stadtteilschule außerdem einen Austausch mit einer evangelischen Schule in Palästina. Regelmäßig besuchen sich die Jugendlichen beider Schulen gegenseitig.
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