Früher musste das Wasser geschleppt werden

Volkskundlerin Vera Dembski führt durch die Sonderausstellung „Wasser – ohne läuft nichts!“

Ehestorf - Heute kommt das kühle Nass aus der Leitung. Doch das war nicht immer so: Noch zu Beginn des 20. Jahrhunderts musste das Wasser hier in der Gegend mühsam von einem Brunnen in den Haushalt geschleppt werden. Gab es denn dann überhaupt immer Wasser im Haushalt, wenn es gebraucht wurde? Für was durfte man esverbrauchen? Antworten auf diese und viele weitere Fragen wird am Sonnabend, 23. Mai, Vera Dembski in der Führung durch die die Ausstellung „Wasser – ohne läuft nichts! Wasserversorgung in Marsch und Heide“ geben.
„Jede Person verbraucht heute durchschnittlich 140 Liter Wasser am Tag. Es kommt ganz selbstverständlich aus dem Hahn. Doch das war nicht immer so. Früher war es anstrengend, Trinkwasser zu beschaffen“, erklärt die Volkskundlerin Vera Dembski. Es musste entweder hochgepumpt oder aus einem Brunnen per Eimer hochgezogen werden.
Das Wasser war früher auch mal verunreinigt
Unser Leitungswasser ist frisch, sauber und eines der am strengsten kontrollierten Lebensmittel. Früher war es nicht so: Es war häufig verunreinigt und nicht immer verfügbar, wenn bei Frost das Wasser gefror oder bei Hitze Brunnen und Seen austrockneten.
In der Ausstellung kann man auch erleben, wie sich Hygienevorstellungen verändert haben und wie der technische Fortschritt den Grad der Sauberkeit erhöht hat.
Los geht die Führung um 15 Uhr. Eine Anmeldung ist nicht erfoorderlich, Der Eintritt ins Museum kostet neun Euro. Besucher unter 18 Jahren haben freien Eintritt.

Freilichtmuseum
am Kiekeberg
Am Kiekeberg 1
Tel. 790 17 60
di-fr 9-17 Uhr
sa, so, feiertags 10-18 Uhr
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