Flüchtlinge backen ihre eigenen Brötchen

Wie viel Mehl muss in den Teig? Das und vieles mehr haben die Flüchtlinge während der Berufsorientierung in der Lehrwerkstatt der Bäckerinnung gelernt. (Foto: pr)

Flüchtlingsklasse der Stadtteilschule Süderelbe backt in der Lehrwerkstatt der Hamburger Bäckerinnung

Fatma Şahin, Süderelbe – In der Lehrwerkstatt der Hamburger Bäckerinnung am Elbkampus hat sich die Flüchtlingsklasse der Stadtteilschule Süderelbe als Nachwuchsbäcker versucht. Die Aktion wurde von der Bäckerinnung und dem Europäischen Sozialfonds Projekt „Integrierte Nachwuchsgewinnung im Handwerk“ ins Leben gerufen.
Unter der Anleitung von erfahrenen Meistern und Azubis haben die Jugendlichen ihre eigenen Brötchen gebacken. So hatten die Mädchen und Jungen die Chance, den Beruf des
Bäckers auszuprobieren und Berufserfahrung zu sammeln.
Das Projekt „Integrierte Nachwuchsgewinnung im Handwerk“ bietet seit 2010 Praxiskurse in unterschiedlichen Gewerken an. Bis jetzt haben über 9.000 Schülerinnen und Schüler der Klassen acht bis zehn an den Praxiskursen teilgenommen. Projektleiterin Johanna von Blanc betont: „Ob Jugendliche mit Migrationshintergrund oder ohne – bei uns im Handwerk ist jeder willkommen.“
Ob sich die Flüchtlinge nach dem Praxiskurs für den Bäckerberuf entscheiden, ist noch unklar. Doch für die Jugendlichen steht fest: Backen macht Spaß.
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