Erste Familien sind eingezogen

Fischbeker Heidbrook: Die meisten Grundstücke sind verkauft, überall wird gebaut. Foto:mag

Einfamilienhausgrundstücke im Fischbeker Heidbrook
zu 96 Prozent verkauft – im April eröffnen dort Läden

ANDREAS GÖHRING, FISCHBEK.

Jahrelang geschah nichts auf dem Gelände der ehemaligen Röttiger-Kaserne, verschiedene Behörden stritten sich um den Erhalt der Bäume – und dann ging es plötzlich los. Erst entstand ein Häuschen am Rand der Fischbeker Heide, dann hier und da noch eins. Und jetzt meldet Projektwickler IBA Hamburg GmbH: 96 Prozent der Einfamilienhausgrundstücke im Fischbeker Heidbrook sind verkauft oder reserviert. „Das Quartier nähert sich der Fertigstellung“, sagt IBA-Sprecher Stephan Laetsch.
Inzwischen sind einige Familien eingezogen, auf den Kinderspielplätzen klönen schon ein paar Eltern. Bald müssen sie zum Einkaufen ihr Viertel auch nicht mehr verlassen: Im April eröffnen ein Rewe-Markt, ein Bäcker und einen Filiale der dm-Drogeriekette. Nicht nur die Bauherren von Einfamilienhäusern, auch die ersten Mieter können bald in den Fischbeker Heidbrook ziehen – in die 55 Mietwohnungen über dem Supermarkt oder in die Terrassenhäuser, in denen sowohl 68 öffentlich geförderte Mietwohnungen als auch Eigentumswohnungen untergebracht sind.

Sanierung der Halle soll
bald beginnen

Trotz der Verzögerungen durch Vandalismusschäden soll die Sanierung der Uwe-Seeler-Halle noch im ersten Quartal 2018 beginnen, die Wiedereröffnung ist für August 2018 geplant. Bis dahin sollen auch zusätzliche Räume zum Beispiel für Yoga-Kurse entstehen, vorher sind schon die angrenzenden Freiluftanlagen wie Bolzplatz und Treffpunkte mit Sitzgelegenheiten fertig. Ein wenig später werden die Freianlagen auf dem Plateau im Zentrum des Quartiers fertig.
Im Vorwege hatte die IBA Hamburg sich mit Unterstützung des Bezirksamts Harburg gegen die Finanzbehörde durchgesetzt. Sie wollte nahezu alle Bäume des ehemaligen Kasernengeländes zu fällen.
Die Behörde wollte bei der Kampfmittelsondierung auf Nummer sicher gehen, hatte offenbar aber nicht bedacht, dass es bei der Suche nach Munitionsresten längst Verfahren gibt, bei denen die Bäume erhalten bleiben können. So konnten mehr als 1.000 Bäume gerettet werden. Möglicherweise hat auch das die Vermarktungsschancen der Grundstücke erhöht.
 auf anderen WebseitenSenden
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.