Endlich ein Radweg!

Zurzeit ist Radfahren hier nicht möglich, der Weg neben der Umgehungsstraße ist für die Ausbauarbeiten gesperrt. Ende Juli werden Radfahrer hier über einen asphaltierten Weg fahren können. (Foto: Annekatrin Buruck)

Ende Juli soll die Fahrradtrasse entlang der Ufi fertiggestellt sein

von Annekatrin Buruck, Finkenwerder
Lange war er ein Stiefkind der Umgehungsstraße Finkenwerder (Ufi): der Radweg, auf dem Berufspendler, Schüler oder Touristen von Neuenfelde aus nach Finkenwerder fahren können. Während der jahrelangen Bauarbeiten an der neuen Trasse war die uralte Verbindung für Radfahrer gesperrt. Kilometerlange Umwege waren nötig oder gleich der Umstieg auf Bus oder Auto. Doch das ist bald Vergangenheit. Ab Ende Juli ist der Weg wieder offen, ein Teil wird sogar offiziell als Radweg ausgebaut.
„Ursprünglich sollte der so genannte Arbeits- und Schauweg als Radweg genutzt werden“, erläutert Björn Marzahn, Sprecher der Realisierungsgesellschaft (ReGe), die auch die Straße gebaut hat. Der Weg beginnt im Osten von Finkenwerder, kurz vor dem Storchennest – dort, wo auch die Umgehungsstraße abzweigt. Er führt parallel zur Trasse am Spülfeld entlang.
„Von ihm zweigen drei Stichwege zur Hohenwischer Straße und zur Straße Vierzigstücken ab. Der erste im Osten des Spülfeldes, der zweite nach rund zwei Dritteln der Strecke und der dritte am Ende des Spülfeldes im Westen“, erläutert Alexander Schwertner, Sprecher der Hafenbehörde Port Authority (HPA), die für den Betrieb der Umgehungsstraße und des Radweges zuständig ist.
Der Bereich im Osten bis zum ersten Stichweg wird im Juli auf 2,50 Meter Breite ausgebaut und asphaltiert; außerdem bekommt er eine Beleuchtung. „Bis dahin darf der Weg nicht befahren werden, damit die neue Asphaltdecke nicht beschädigt wird“, appelliert Björn Marzahn an die Bürger. Die übrige Wegstrecke bleibt eine befestigte Schotterpiste, diese ist begeh- und befahrbar.
Was es nicht gibt, ist eine durchgängige Radverbindung entlang der Umgehungsstraße bis zum Rosengarten. „Dazu hätte man weiteres Land ankaufen müssen“, erläutert Marzahn.
Manfred Hoffmann, von der Bürgervertretung Neuenfelde/Francop/Cranz, ist zufrieden: „Das ist eine uralte Forderung der Bürger; schön, dass die Behörden das jetzt aufgreifen.“ Allerdings fragt er sich: „Warum hat man das nicht schon früher gemacht?“
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