Einmal im Rampenlicht: Ehrenamtliche

Die „Nachbarschaftsmütter in Neuwiedenthal“ bekamen für ihr Engagement im Stadtteil den Harburger Integrationspreises verliehen: Hatice Nazerzadeh (Mi.) freut sich mit den Koordinatorinnen des DRK-Projektes, Antje Hirt (l.) und Ruth Jacobs.

Beim diesjährigen Harburg Empfang wurden der Harburg Teller sowie Ehrenamts- und Integrationspreise verliehen

Süderelbe - Sie ist noch nicht einmal ein Jahr alt und hat schon einen Preis gewonnen: die Initiative „Willkommen in Süderelbe“. Beim diesjährigen Harburg- Empfang wurde ihr vor rund 300 Gästen der Ehrenamtspreis verliehen. An diesem Abend wurden ebenfalls vier weitere Preise in den Kategorien Ehrenamt und Integration sowie der Harburg-Teller verliehen.
„Der Stadtteil ist um interkulturelle Zusammenarbeit bemüht. Das ist etwas Besonderes“, lobte Hamburgs neue Sozialsenatorin Melanie Leonhard.
In diesem Jahr gab es gleich zwei erste Plätze in der Kategorie Ehrenamt, die mit je 1.000 Euro dotiert waren. Für die
Initiative „Willkommen in Süderelbe“, die aus der Cornelius-Gemeinde hervorging,  nahm Pastor Gerhard Janke den Preis entgegen. „Es ist für mich die wohl größte gesellschaftliche Aufgabe im Leben“, so Jahke stellvertretend für die über 150 Mitglieder, die sich in der Flüchtlingsarbeit engagieren. Sie bieten eine Kleiderkammer, Spiele, Deutsch-Unterricht für Flüchtlinge im ehemaligen Obi-Markt und am Aschenland an. Weitere Preisträger: das Harburger „Refugio – Café der Gastfreundschaft“ und die Mitglieder von „Gedenken in Harburg“ (Sonderpreis).

Nachbarschaftsmütter geben Hilfe zur Selbsthilfe

Über den ersten Platz des Harburger Integrationspreises und 1.200 Euro konnten sich die „Nachbarschaftsmütter in Neuwiedenthal“ freuen. Das DRK-Projekt lief erst im Jahr 2014 an. Bislang wurden 13 Mütter ausgebildet, der nächste Kurs mit 26 Frauen läuft gerade. „Nachbarschaftsmütter helfen Flüchtlingsfamilien, in der ihnen unbekannten Gegend wieder selbstständiger zu werden“, sagte Robert Timmann, stellvertretender Vorsitzender der Bezirksversammlung, in seiner Rede. So besuchen die Nachbarschaftsmütter Flüchtlingsfamilien und erklären zum Beispiel das hiesige Schul-system.
Die Harburger alevitische Gemeinde wurde mit dem zweiten Platz des Integrationspreises und 800 Euro geehrt. Der Harburg-Teller wurde an Siegfried Bonhagen für sein langjähriges ehrenamtliches Engagement bei der Musikgemeinde Harburg verliehen. Für den musikalischen Rahmen sorgte „Son Cuatro“.
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