Dreharbeiten am Kiekeberg

Drehort Museum am Kiekeberg: Elisabeth (Michelle Barthel) tanzt mit ihrem Vater (Gustav Peter Wöhler) für den Film „Hans im Glück“. (Foto: ARD/NDR / Georges Pauly)

Das Grimmsche Märchen „Hans im Glück“ wurde in Süderelbe neu verfilmt

Süderelbe - Da staunten die Besucher des Freilichtmuseums am Kiekeberg nicht schlecht: Sie konnten Schauspieler Gustav Peter Wöhler und viele bekannte Kollegen bei der Arbeit erleben. Und auch Spaziergänger im Kiesbargtal konnten aus weiter Ferne einen Blick auf die Dreharbeiten erhaschen. Der NDR drehte bis Ende der vergangenen Woche unter anderem im Süderelbe-Raum Szenen zum Märchenfilm „Hans im Glück“.
In dem Märchen der Brüder Grimm spielt Wöhler den fahrenden Händler Knudsen, der mit Tochter Elisabeth (Michelle Barthel) durch die Lande zieht. Immer wieder treffen die beiden auf Hans (Anton Spieker).
Nach sieben Jahren treuer Dienste bei seinem Herrn (Heino Ferch) möchte Hans zu seiner Mutter zurückkehren. Als Dank für die harte Arbeit erhält er einen Klumpen Gold. Den tauscht er bald gegen ein Pferd, dann für eine Kuh, bis er schließlich mit einer Gans seine Reise nach Hause antritt. Die tauscht er gegen zwei Steine ein. Als er am Brunnen trinken will, fallen sie ihm hinein. Am Schluss steht Hans mit leeren Händen da.
Das Erste zeigt den Film
in der Weihnachtszeit

„Der Hans wird ja in vielen Erzählungen oft ein bisschen als der Dumme dargestellt, der sein ganzes Hab und Gut weggibt und es gar nicht merkt –­ und dann trotzdem glücklich ist, so nach dem Motto: Das Glück ist mit dem Dummen“, sagt Regisseur Christian Theede. Er will die Aufmerksamkeit der Zuschauer auf etwas anderes lenken: „Hans ist sich schon bewusst, was er tut. Aber er setzt andere Prioritäten. Alle Weisen sagen ja: Trennt euch von eurem Besitz, dann werdet ihr glücklich. Das ist sicher auch eine Komponente, die in dem Märchen mitschwingt.“
Märchenfreunde müssen noch ein wenig Geduld haben, bis die Neuverfilmung läuft: Das Erste zeigt den Film in der Weihnachtszeit im Ersten.

Die Brüder Grimm
Brüder Grimm nannten sich die Sprachwissenschaftler und Volkskundler Jacob Grimm (1785–1863) und Wilhelm Grimm (1786–1859) bei gemeinsamen Veröffentlichungen, wie zum Beispiel der ihrer weltberühmten Kinder- und Hausmärchen. Die Brüder aus Hanau gelten auch als „Gründungsväter“ der Germanistik. Sie begannen das Deutsche Wörterbuch, „den Grimm“.
Sie selbst arbeiteten es bis zum Buchstaben D (Wilhelm) beziehungsweise F (Jacob) aus. Sie konzipierten das Wörterbuch als Sammlung sämtlicher Wörter aus der Zeit „von Luther bis Goethe“. Es sollte kein Regelwerk sein wie der heutige Duden, sondern die Entwicklungsgeschichte von Worten aufzeigen. Wikipedia
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