Den Strom erzeugt das Haus selbst

So soll es aussehen, wenn das neue Quartier an der Francoper Straße bewohnt ist. Foto: ncc

An der Francoper Straße werden 35 Häuser gebaut, die wenig Energie verbrauchen

Von Karin Istel.
An der Francoper Straße, nördlich der Hausnummer 112 und gegenüber dem Naturschutzgebiet Moorgürtel, entsteht ein neues Wohngebiet: das Quartier Plus. Die 35 Einfamilien-, Doppel- und Reihenhäuser werden energieschonend mit Strom und Wärme versorgt.

Was ist das Besondere?
Im neuen Wohngebiet werden die Häuser von einem Biomethan-Blockheizkraftwerk (BHKW) mit Energie versorgt. Bei der Wärmeerzeugung wird kaum Kohlendioxid ausgestoßen. Auf den Dächern der Eigenheime sind Sonnenkollektoren (Photovoltaik-Elemente), die die Haushalte mit erneuerbarer Energie versorgen. Erzeugt die Anlage mehr Strom als im Haus gebraucht wird, kann er ins allgemeine Stromnetz eingespeist werden. Das bringt Geld.
Die Häuser werden aus massivem Kalksteinmauerwerk gefertigt und sind dadurch optimal gedämmt. Die Fenster sind dreifach verglast. Feuchtigkeit, Schadstoffe und verbrauchte Luft werden aus dem Haus mittels einer modernen Komfortlüftung mit Wärmerückgewinnung abgeführt.

Welche Auswirkungen hat das?
Die Häuser entsprechen den besten Energieeffizienzklassen A+ und A. Sie erfüllen die Förderrichtlinien „Energiesparendes Bauen“ der Investitions- und Förderbank Hamburg. Bauherren bekommen Zuschüsse.

Wie groß sind die Häuser?
Zwischen drei bis fünf Zimmer auf 128 bis 131 Quadratmeter Wohn- und Nutzfläche.

Wer vermarktet die Häuser?
Das Hamburger Bau- und Immobilienunternehmen NCC.
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