Das Wunder von Neuenfelde

Wirtschaftssenator Frank Horch, Garegin G. Tsaturov, Mitinhaber Pella Shipyard, Natalia Dean, die voraussichtlich neue Werft-Chefin, und Insolvenzverwalter Berthold Brinkmann nach Vertragsabschluss. (Foto: pr)

Pella Shipyard kaufte Sietas Werft – bis 2016 sollen mindestens 400 Menschen hier arbeiten

Neuenfelde - Der Kauf ist in trockenen Tüchern: Die Sietas Werft wurde an das russische Unternehmen Pella Shipyard verkauft. Ab 10. März übernimmt das Unternehmen offiziell die Geschäfte.
Seit mehr als zwei Jahren dümpelte die Sietas Werft in der Insolvenz. Mit dem Verkauf an die Pella Shipyard wird der Betrieb wieder hochgefahren. Bis zum 10. März werden 45 der übrig gebliebenen Mitarbeiter übernommen. Zwei Monate später sollen bereits 120 Beschäftigte auf der Werft arbeiten. In den kommenden zwei Jahren plant das Unternehmen, 400 Mitarbeiter und Fachkräfte zusätzlich einzustellen. „Das Wunder von Neuenfelde ist geschehen. Es gab nicht mehr viele, die daran noch geglaubt haben“, freut sich Betriebsrats-Chef Peter Böckler.
Die Schiffbaufirma aus St. Petersburg hat noch weitere gute Nachrichten: Die Produktion bei Sietas soll wieder hochgefahren werden. Im kommenden halben Jahr soll die Werft zu 50 Prozent, im Jahr 2015 wieder voll in Betrieb sein. Dann werden hier Schlepper, Rettungsschiffe, Fischerei- und Spezialschiffe gebaut. Dafür will Pella Shipyard in die Pella Sietas GmbH, wie die Werft jetzt heißt, bis Ende 2016 mindestens 15 Millionen Euro in die Infrastruktur stecken.
Über den Kaufpreis, den Pella Shipyard aus eigener Kasse bezahlte, wurde Stillschweigen vereinbart. In Fachkreisen geht man von fünf Millionen Euro aus.
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