Das Stellenkarussell dreht sich

Zwei der drei Neuen am PK 47: Gerd Schröder (r.) kehrte als Abteilungsleiter (Prävention und Verkehr) nach Neugraben zurück, Thomas Kapp ist dort neuer Bünabe für die Elbdörfer. Auf dem Foto fehlt Jörn Tietzel, Finkenwerders neuer Bünabe. (Foto: ats)

Polizeikommissariat 47: Neue Bürgernahe Beamte in den Elbdörfern und in Finkenwerder

Andreas Tsilis, Neugraben - Im Polizeikommissariat (PK) 47 hat es personelle Veränderungen gegeben. Polizeioberkommissar Jörn Tietzel (54) ist nicht mehr in den südlichen Elbdörfern, sondern jetzt in Finkenwerder als „Bünabe“ (Bürgernaher Beamter) unterwegs. Für ihn rückt Polizeioberkommissar Thomas Kapp (53) nach. „Neu“ im Revier ist der Erste Polizeihauptkommissar Gerd Schröder als Abteilungsleiter für Prävention und Verkehr. Schröder, vormals Leiter des Objektschutzes für Hamburgs Konsulate, kehrt damit an seine alte Wirkungsstätte zurück.

Leute freuen sich über „ihre“ neuen Polizisten

Für Oberkommissar Kapp ist es nach zwölf Jahren im Inneren Dienstbetrieb wieder ein Job, der den Neugrabener zurück auf die Straßen und näher zu den Bürgern bringt. Seit 1985 ist er bei der Polizei, in der Zeit hat er so ziemlich jeden harten Job gemacht: Bereitschaftspolizei, Schichtdienst, Castortransporte,
Chaostage, Bundesliga, Streifenwagen.
Zuletzt war „Kappi“, wie ihn einige Kollegen rufen, dafür verantwortlich, dass die das PK wirtschaftlich und haushaltstechnisch „lief“. „Auf sanften Zwang von oben habe ich mich um die Bünabe-Stelle beworben“, schmunzelt Kapp.
„Bürgernah kann nicht jeder eingesetzt werden“, versichert sein Vorgesetzter Gerd Schröder. „Da ist viel Eigeninitiative, besondere Mobilität und Kommunikationsvermögen gefragt.“ Für Kapp kein Problem, denn im stillen Kämmerlein saß er nie und mobil war er schon lange bevor der Begriff zum gesellschaftlichen Trend wurde.
Jetzt ist er für Neuenfelde, Francop und Moorburg zuständig. Die ersten 14 Tage lief er mit Vorgänger Tietzel gemeinsam durch sein Gebiet. Mit vielen Bewohnern kam er gleich ins Gespräch. „Die Leute freuen sich, dass ich da bin“, sagt Kapp.
In der Gestaltung seiner Arbeitszeit orientiert er sich auch an den Bedürfnissen der Bürger. Einen klassischen 9-bis-17-Uhr-Job hat er nicht, schließlich rücken Ganoven auch gern mal abends aus.
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