„Das Geld steht mir als Gewinner zu!“

Dierk Koch ist auf Krawall gebürstet: „Wenn sich Frau Forster so dumm stellt, muss sie mit den Konsequenzen rechnen. Ich bin unnachgiebig“, sagt der Rentner.

Literaturwettbewerb-Teilnehmer Dierk Koch will Preisgeld gerichtlich einfordern

Dierk Koch lässt nicht locker. Der Neuwiedenthaler ist stinksauer auf Angela Forster, Organisatorin des Literaturwettbewerbs Neu Wulmstorf, an dem er im vergangenen Jahr teilgenommen hat. Jetzt plant der Hobbyautor, rechtliche Schritte einzuleiten, denn er sieht sich um das Preisgeld betrogen. „Die Sache ist eindeutig. Ich habe sogar ein Schriftstück als Beweis“, sagt er kampflustig.
Zum Hintergrund: Im Sommer 2012 reichte der 70-Jährige eine Weihnachtsgeschichte bei dem Wettbewerb ein. Ein paar Monate später zog er eine persönliche Einladung zur Preisverleihung am 6. Dezember aus dem Briefkasten. „Da stand: ,Ob Sie den dritten, ob Sie den zweiten, oder ob Sie sogar den ersten Platz erreicht haben, erfahren sie auf der Preisverleihung’. Ich habe natürlich gedacht, ich habe gewonnen und mich total gefreut“, erinnert er sich.
Um so enttäuschter war Koch, als er vor Ort feststellen musste, dass drei andere Autoren gewonnen hatten. Wütend sei er aber erst geworden, als er Angela Forster zur Rede stellte, meint Koch. „Wenn Frau Forster sich entschuldigt und zugegeben hätte, dass sie einen Fehler gemacht und die Einladung missverständlich formuliert hat, dann wäre alles in Ordnung gewesen“, erklärt er. „Stattdessen hat sie sich aus dem Staub gemacht und wollte gar nichts dazu sagen.“
Später stellte Koch fest, dass die Gewinner ein von der Sparkasse Harburg Buxtehude gestiftetes Preisgeld erhalten haben. 250 Euro gab es für den Erst-, 150 Euro für den Zweit- und 100 Euro für den Drittplatzierten. Daraufhin schrieb er Forster eine Rechnung über 100 Euro. Nachdem die Zahlungsfrist vor kurzem verstrichen ist, will der Rentner jetzt einen Anwalt einschalten. Koch: „Das Geld steht mir als Gewinner zu. Ich werde es vor Gericht einklagen!“
Angela Forster sieht die Sache ganz anders. Öffentlich möchte sich die Neugrabenerin wegen des laufenden Verfahrens jedoch nicht äußern und verweist auf ihre Anwältin Sonja Richter, die lediglich so viel zu dem Fall sagt: „Wir halten den Anspruch, den Herr Koch geltend macht, für unbegründet.“
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Gisela Kurfürst-Meins aus Neu Wulmstorf | 01.02.2013 | 08:28  
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