Bricht die Stadtreinigung Verträge?

Einige dutzend Laubsäcke liegen an der Straße, Stadreinigung holt diese trotz mehrfacher Hinweise nicht ab

Theorie und Praxis

Wie über Flyer und Internet beworben, bietet die Stadtreinigung Hamburg ab September eines jeden Jahres Laubsäcke zum Kauf an. Diese können gefüllt ‚…in der Zeit vom 1.9. bis 31.12. am üblichen Abfuhrtag der grauen Restmülltonne am Straßenrand zur Abholung bereitgestellt werden…‘. Wer nun daraus schließt, dass die Laubsäcke auch von der Müllabfuhr mitgenommen werden, sieht sich getäuscht: Die Auskunft eines Fahrers im Müllfahrzeuges im Fischbeker Weg: „Die nehmen wir nicht mit, dann schaffen wir ja unsere Tour nicht. Und überhaupt: Wie sollen wir die auf den Wagen kriegen.“ Nun ja, auf der Internetseite wird ja auch dafür um Verständnis gebeten, ‚…dass die Abholung von am Fahrbahnrand bereitgestellten Laubsäcken erst dann erfolgt, wenn dafür Fahrzeuge und Personal zur Verfügung stehen...‘ - Aha - der Bürger versteht: Der Herbst kommt mal wieder völlig ungeplant. Bei dem Versuch, die Stadtreinigung auf den eingetretenen Herbst (min 60 volle Laubsäcke entlang 100m Straße) hinzuweisen, erhält man den Rat, die Säcke doch selbst beim Recyclinghof abzuliefern...! Inzwischen liegen diese trotz mehrfacher Hinweise die 6. Woche am Fahrbahnrand.

Fazit eines betroffenen Bürgers


Mit dem Verkauf der Laubsäcke schließt die Stadtreinigung einen Dienstleitungsvertrag ab. Die Bedingung ('...haben Sie Verständnis dafür dass die Laubsäcke gelegentlich erst nach zwei bis drei Wochen abgeholt werden...‘, legt sie selber fest. Wenn nach 6 Wochen dann aber immer noch nichts passiert ist, werte ich das als Vertragsbruch! Zudem wächst bei mir mal wieder der Frust über Arbeitsweisen von Behörden bzw. behördenähnlichen Betrieben.
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