Betrug mit Altkleidercontainern

Das sich mit Altkleidern und ausgedienten Schuhen gutes Geld verdienen lässt ist uns spätestens seid einer dieser Reportagen über die "Kleiderschwämme" in den Entwicklungsländern bekannt. Dort werden unsere Kleiderspenden gegen kleines Geld weiter verkauft und machen auf diese Art den lokalen Markt kaputt.

Manch einer fragt sich, wie kommen diese Leute an unsere Kleider? Diese werden beispielsweise über Wäschekörbe eingesammelt oder durch illegal aufgestellte Kleidercontainer. Jüngst geschehen in Buchholz (das Hamburger Abendblatt berichtete am 8.4.13).

In Neu Wulmstorf steht ein Altkleidercontainer direkt am Taxistand in der Nähe des Bahnhofs, allerdings auf privatem Grundstück. Die Gemeinde sieht sich Machtlos und offenbart damit ihre Unfähigkeit zur Konfliktlösung. "Man kenne die Situation, könne nur nichts machen, weil das ganze auf einem Privatgrundstück statt findet", sagte ein Ortsansässiger Politiker zu diesem Thema.

Der Mensch fragt sich, warum man nichts machen könne, wenn hier offensichtlich Betrug Vorschub geleistet wird? Das ist einem recht schaffendem Bürger schwer zu vermitteln. Hat man denn wenigstens den Grundeigentümer informiert? Der könne schließlich handeln.

Auch in Marmstorf, Bostelbek und Neuwiedenthal stehen Container der Firma KBS. Sie sind offenbar alle ohne Genehmigung und in der Hoffnung, keiner würde es bemerken, aufgestellt worden. Die Grundstückseigentümer sollten sich informieren, wie sie die Container loswerden. Ein Grundstückseigentümer in Marmstorf wolle das "Altmetall" zum Schrotthändler bringen.
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5 Kommentare
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Andreas Scharnberg aus Neugraben | 08.04.2013 | 10:23  
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Stefan Ecks aus Neugraben | 13.04.2013 | 14:08  
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Andreas Scharnberg aus Neugraben | 13.04.2013 | 14:14  
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Stefan Ecks aus Neugraben | 14.04.2013 | 19:35  
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Andreas Scharnberg aus Neugraben | 06.06.2013 | 00:47  
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