Baumeister gesucht

Jeder, der in Neuwiedenthal lebt oder arbeitet, kann bei der Gestaltung des Stadtteils mitmachen. (Foto: pr)

Im neuen Stadtteilbüro für Neuwiedenthal kann man Verbesserungsvorschläge einbringen

- Neuwiedenthal - Gestern eröffnete es: das neue Stadtteilbüro Neuwiedenthal. Hier können Menschen, die im Stadtteil leben oder arbeiten, ihre Ideen und Vorstellungen, aber auch Kritik einbringen und so daran mitwirken, dass der Stadtteil noch attraktiver wird. Mit der Quartiersentwicklung wurden Mitarbeiter der gemeinnützigen Johann Daniel Lawaetz-Stiftung vom Bezirksamt Harburg betraut.
Lange standen die Räume des ehemaligen Therapiezentrums in der Galleria leer. Jetzt werden sie zu einem zentralen Anlaufpunkt im Stadtteil, denn hier ist das Stadtteilbüro eingezogen.
Das Besondere ist ein großes Modell des Stadtteils. In „Mini-Neuwiedenthal“ kann man bei der „Mitbauwerkstatt“ genau auf die Orte zeigen, die einem nicht so gut gefallen, wo es Probleme gibt. Aber auch die beliebten Orte des grünen Stadtteils kann man darauf markieren. Ganz wichtig: Man kann sich wünschen, was es alles noch im Stadtteil geben solle.
Anschließend werden die Stadtplaner gemeinsam mit Anwohnern, Vereinen, Institutionen und Beschäftigungsträgern schauen, wie die Wünschen umgesetzt werden können, um Neuwiedenthal auf Vordermann zu bringen.
Damit jeder in Neuwiedenthal seine Wünsche und Meinung äußern kann, wird es einen Quartiersrat geben. Wer sich engagieren möchte, sagt einfach den Lawaetz-Mitarbeitern im Büro Bescheid.
Die Umgestaltung Neuwie-denthals geschieht im „Rahmenprogramm Integrierte Stadtteilentwicklung“, kurz RISE. Es läuft seit diesem Jahr bis 2019. Wie viel Geld fließt in den sieben Jahren in den Stadtteil mit seinen knapp 14.000 Bewohnern? „Die Fördersumme für die Gesamtlaufzeit ist derzeit nicht bezifferbar“, so die Sprecherin des Harburger Bezirksamtes, Bettina Maak. Es werde darauf ankommen, wie teuer die verwirklichten Projekte werden und ob das Programm nach sieben Jahren verlängert wird.
Starterprojekte im RISE-Programm sind beispielsweise die Modernisierung des Freibades mit bis zu 100.000 Euro oder die Bestückung des Verfügungsfonds mit 20.000 Euro. Aus dem Fonds werden kleinere, in sich abgeschlossene Projekte im Stadtteil bezuschusst. Über die Verwendung des Geldes entscheidet der Quartiersbeirat.

Stadtteilbüro Neuwiedenthal
EKZ Galleria, Pavillon 1
(im ehemaligen
Therapiezentrum)
Rehrstieg 20
Tel. 18 19 18 57
Sprechzeiten werden noch festgelegt.
Projektwünsche können im Büro oder unter neuwiedenthal@lawaetz.de eingereicht werden.
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