90.000 Euro können Lizas Leben retten

Die zweijährige Liza aus Russland braucht dringend eine Nierentransplantation. Doch die 90.000 Euro für die OP hat ihre Familie nicht. (Foto: Foto: privat)

Zweijähriges Mädchen aus Russland braucht dringend eine neue Niere – Ihre Tante sucht Spenden für teure Operation

Elizaveta Aveeva ist schwer krank. Das zweijährige Mädchen aus Russland braucht dringen eine neue Niere, denn ihre eigenen haben fast versagt. Doch Elizaveta hat keine Krankenversicherung, und die Operation kostet 90.000 Euro. „So viel Geld haben wir nicht“, sagt ihre Tante Valentina Serbinina. Jetzt versucht die Krankenschwester aus Harburg verzweifelt, das Geld über Spenden aufzutreiben, um das Leben ihrer Nichte zu retten.
Zurzeit wird Elizaveta in der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH) behandelt. Ihre Eltern brachten das Mädchen Anfang Dezember nach Deutschland, weil sich die Ärzte in Russland weigerten, es zu operieren. „Sie sagten, sie können Liza erst operieren, wenn es gar nicht mehr anders geht und ihre Nieren total versagt haben. Ihr Gesundheitszustand sei zu schlecht“, berichtet Serbinina. Die Zweijährige hat seit der Geburt, bei der sie fast erstickt war, einen Herzfehler und Wasser im Kopf.
Doch Elisavetas Eltern konnten nicht tatenlos zusehen, wie es ihrer Tochter immer schlechter ging. „Mein Bruder war verzweifelt und bat mich, ein Krankenhaus in Deutschland zu finden“, berichtet die Harburgerin. Seit Juli klapperte sie verzweifelt ein Krankenkrankenhaus nach dem anderen ab und bekam nur Absagen – auch im Universitätskrankenhaus Eppendorf.
Schließlich erklärte sich die Medizinische Hochschule Hannover bereit, Elizaveta zu untersuchen. „Die Familie bekam ein Visum, weil das Krankenhaus sie einlud, um Liza zwei Tage lang zu untersuchen. Aber ihre Werte waren so schlecht, das sie gleich mit der Dialyse beginnen muss-ten“, berichtet die besorgte Tante. Seitdem bekommt das Mädchen fünf Mal am Tag Dialyse, ihr Zustand habe sich zwischenzeitlich stabilisiert.
Die teure Behandlung kann sich die Familie nur leisten, weil sie von „Ein Herz für Kinder“ 20.000 Euro bekommen hat. Doch das Geld reicht nur noch für knapp zwei Wochen. Schaffen es ihre Eltern und ihre Tante bis dahin nicht, die nötigen 90.000 Euro aufzutreiben, muss Liza zurück nach Russland. „Man will uns im Krankenhaus helfen, aber ohne Geld geht das nicht“, sagt Serbinina. Wer Geld spenden möchte, kann sich mit ihr unter Tel. 38 62 50 44 oder Tel. 0178/917 21 97 in Verbindung setzen.


Das sagt Lizas Arzt:
Kinderarzt Lars Pape kann zum konkreten Gesundheitszustand seiner Patientin aufgrund der ärztlichen Schweigepflicht keine Auskunft geben. Nur so viel sagt der Mediziner: „Im Fall von Nierenversagen ist Dialyse nur eine Überbrückungstherapie. Eine Transplantation ist dringend notwendig.“
Solche Operationen könne das defizitäre Krankenhaus nicht aus eigenen Mitteln finanzieren – allein 2011 hat die Medizinischen Hochschule Hannover 15,9 Millionen Euro Minus gemacht. AS
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