3000 Euro für 4 Monate Internetflatrate?

Claudia S.
Hätten Sie gedacht, das eine Internetflatrate für Ihr Smartphone Ihnen eine Rechnung von über 3000 Euro bescheren könnte?

Was war passiert? Claudia S. aus Neugraben-Fischbek besitzt zwei Mobiltelefone, eines nutzt sie selbst und eines der Ehegatte. Weil fälschlicherweise eine Rechnung als unbezahlt im Onlinesystem der Firma O2 Telefonica vermerkt war, konnte Frau. S. das Onlinesystem nicht nutzen und wurde auf die Filiale in der City Nord verwiesen, wo sie sich auch hinbegab.

Dort richtete man ihr die gewünschten Flatrates für je unter 10 Euro im Monat auch ein, jedenfalls bestätigte man dies im persönlichen Gespräch. Leider war hier den Mitarbeitern der O2 Telefonica bereits der Fehler unterlaufen und man richtete nur auf einem Telefon die Flatrate ein. In den nächsten 2 Monaten waren jeweils nur relativ kleine Beträge für die Internetverbindung entstanden, die auf der Rechnung kaum auffällig waren.

Als Frau S. aber eine Anwendung installierte, die sich dauerhaft mit dem Internet verband, entstanden innerhalb von 6 Wochen mehr als 2500 Euro an Verbindungskosten. Erst jetzt bemerkte sie durch Rückfragen den Fehler, welcher die O2 Telefonica angerichtet hatte.

Nach einigen Schriftwechsel und Telefonaten, zuletzt mit dem Vorstand der Gesellschaft, bestätigte man dort den Fehler und wollte die Rechnungen stornieren. Tatsächlich wurden auch 3 von 4 Rechnungen storniert.

Warum blieb die letzte Rechnung in Höhe von Rund 900 Euro offen? Das war die Frage an die Hotline der Firma. Man argumentierte, generell seien höchstens 3 Rechnungen stornierbar. Das seien Vorgaben der Chefetage, die seien Gesetz.

Auch einiger erneuter Schriftwechsel später blieb die Firma O2 Telefonica bei diesem Standpunkt, was Frau S. zur Kündigung Ihres Mobilfunkvertrages veranlasste.
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