229 neue Spender gegen Blutkrebs

Damit Stammzellenspender sich registrieren, nehmen sie mit den Wattestäbchen einen Abstrich von Ihrer Wangenschleimhaut und schicken diese samt ausgefüllter Einverständniserklärung an das DKMS-Labor. (Foto: DKMS)

30 Prozent der Belegschaft von Mankiewicz lassen sich als Knochenmarkt-Spender registrieren

Sabine Langner, Wilhelmsburg – Einmal kurz mit einem Wattestäbchen durch den Mund fahren, und schon ist eine Registrierung perfekt, die
Leben retten kann.
Seit Jahren registriert die DKMS, die Deutsche Knochenmarkspenderdatei, mit dem Speichel-Abstrich Menschen, die sich bereit erklären, im Falle eines Falles ihr Knochenmark für einen schwer an Krebs erkrankten Menschen zu spenden.

Spende nur bei fast gleichen Gewerbemerkmalen

Die Chance, dass der Spender tatsächlich für eine Spende infrage kommt, liegt bei eins zu 20.000, denn nur mit nahezu identischen Gewebemerkmalen ist eine Spende sinnvoll. Aber, „wer sich nicht in eine Spenderdatei aufnehmen lässt, kann nicht gefunden werden“, erläutern die DKMS-Mitar-
beiter.
Alle 16 Minuten erkrankt in Deutschland ein Mensch an Blutkrebs, darunter viele Kinder und Jugendliche. Für viele Patienten ist die Übertragung gesunder Stammzellen die einzige Überlebenschance.

Geschäftsführung: 12.000 Euro an die DKMS überwiesen

Diese dramatischen Zahlen haben auch einen Mitarbeiter der Wilhelmsburger Lack-Fabrik Mankiewicz auf den Plan gerufen. Zusammen mit der Personalabteilung hat er eine dreitägige Aufklärungs- und Spendenaktion organisiert. Dabei konnten insgesamt 229 neue Spender für die DKMS registriert werden. Das entspricht einem Drittel der Belegschaft.
„Wir sind sehr froh, dass wir so viele Mitarbeiter motivieren konnten“, freut sich Geschäftsführer Michael O. Grau. „Das Ergebnis zeigt mir wieder einmal, wie engagiert unsere Belegschaft ist.“ Doch nicht nur die Belegschaft ist engagiert: Die Geschäftsleitung von Mankiewicz hat in diesem Zuge 12.000 Euro für die DKMS gespendet.
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