140 Mietwohnungen – 80 von ihnen für den kleinen Geldbeutel

Der Siegerentwurf des Büros „Gerber Architekten“ für die beiden östlichen Mehrfamilienhäuser mit 140 Wohnungen, 80 davon sind öffentlich gefördert. Grafik: Gerber/IBA Hamburg GmbH (Foto: Grafik: Gerber/IBA Hamburg GmbH)

Im Stadtplanungsausschuss werden die Siegerentwürfe für die Bebauung des nördlichen Vogelkamps vorgestellt

Andreas Göhring, Neugraben – Die IBA Hamburg GmbH hat ein starkes Zeichen für die Zukunft des Neubaugebiets „Vogelkamp Neugraben“ gesetzt. Mit der Entscheidung im Architektenwettbewerb „Wohnen am Quartierspark“ signalisiert sie: Auch in schwierigen Zeiten setzt der Projektentwickler auf eine hohe städtebauliche Qualität. Die drei Siegerpreise gingen an internationale Architekturbüros.
Im Wettbewerb richteten sich die Augen der Planer auf den nördlichen Rand des rund 4,5 Hektar großen Quartiers-park, der am BGZ beginnt und sich dann, leicht spitz zulaufend nach Westen hinzieht. Am westlichen Eck soll eine Kindertagesstätte für 150 Kinder entstehen, dahinter – noch weiter Richtung Westen – folgen die Unterkünfte für Flüchtlinge.

Investor hat die Wahl zwischen zwei Entwürfen

Die geplanten Mehrfamilienhäuser mit rund 140 Wohnungen im dritten Bauabschnitt des Vogelkamps sollen jeweils drei Vollgeschosse plus ein Staffelgeschoss haben. Für alle Wohnungen sind jeweils ein Balkon oder eine Loggia vorgesehen. Sie sollen über Aufzüge barrierefrei zu erreichen sein.
Für die beiden östlichen Mehrfamilienhäuser wurde der Entwurf von Gerber Architekten prämiert. Auf dem Grundstück wird die Vereinigte Hamburger Wohnungsbauge-
nossenschaft (VHW) ausschließlich rund 80 öffentlich geförderte Mietwohnungen im ersten Förderweg bauen. Dies entspricht mehr als der Hälfte der hier geplanten Wohneinheiten.
Für die beiden westlichen Grundstücke wurden jeweils als erster Preis die Entwürfe von La´ket Architekten und Giorgio Gullotta Architekten ausgewählt. Für diesen Bereich gibt es noch keinen Investor. Deshalb soll jetzt eine Ausschreibung vorbereitet werden, die wahrscheinlich Anfang kommenden Jahres entschieden wird.
Der Investor, der das überzeugendste Angebot einreicht, muss sich dann zwischen einem der beiden Siegerentwürfe für die westlichen Grundstücke entscheiden. Im gleichen Jahr könnte auch schon mit dem Bau begonnen werden.
Am Monat, 15. Februar, befasst sich der Stadtplanungsausschuss der Bezirksversammlung mit den siegreichen Entwürfen. Sie werden noch einmal im Detail vorgestellt.
Die öffentliche Sitzung im großen Saal des Harburger Rathauses, Harburger Rathausplatz 1, beginnt um 18 Uhr.
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