Max Bahr: Ausverkauf geht los

(Foto: Max Bahr)
Süderelbe Die Baumarktkette Max Bahr wird zerschlagen. Alle 73 Märkte sollen einzeln verkauft werden – darunter auch die beiden Märkte im Hamburger Süden in der Cuxhavener Straße 366 und Buxtehuder Straße 62. In den nächsten Tagen beginnt der Ausverkauf, der sich etwa drei Monate hinziehen wird. Sollte sich nicht doch noch in letzter Sekunde ein neuer Investor für das insolvente Unternehmen findet, ist dann Schluss.
Das ist passiert: Im Juli meldete der Praktiker-Konzern Insolvenz an und riss sein Tochterunternehmen, die traditionelle Hamburger Baumarktkette, mit in die Pleite. Die Rettung für die Max Bahr Märkte sollte ein Konsortium rund um den Investor Dirk Möhrle und die Dortmunder Hellweg-Gruppe bringen. Doch der Verkauf platzte, weil man sich nicht mit Moor Park MB, dem Vermieter der meisten Marktgebäude, einigen konnte.
Die Verhandlungen scheiterten, weil auch Moor Park insolvent ist und die Hauptgläubigerin, die Royal Bank of Scotland (RBS), von der Hellweg-Gruppe eine Bürgschaft verlangte, die diese nicht leisten wollte. Die Bank stimmte der Übernahme nicht zu, der Deal war geplatzt. Leidtragende sind die rund 3.600 Max-Bahr-Mitarbeiter, die nun ihre Jobs verlieren. Ihnen bleibt lediglich die Hoffnung, dass mögliche neue Eigentümer der Märkte einen Arbeitsplatz für sie haben. KI
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