Freibad und DLRG Neu Wulmstorf feiern gemeinsam 50-jähriges Jubiläum

Der Spungturm nachts von Teelichtern beleuchtet.
 
Viele Gäste rund um das Becken.
Neu Wulmstorf: Freibad Neu Wulmstorf | Doppeltes Jubiläum in Neu Wulmstorf

Am 21.07.2012 gegen 16 Uhr begann das gemeinsame 50-jährige Jubiläum des Freibades und der DLRG Ortsgruppe Bei bewölkten, aber warmen Wetter fanden sich viele schwimmende und nicht schwimmende Gäste ein. Rund um das große Becken wurden Biertischgarnituren aufgestellt und die Gäste konnten bei Getränken und Grillwürstchen der Veranstaltung folgen. Als Gäste konnten Brigitte Somfleth, MdL, viele Gemeinderatsmitglieder und Ortsbrandmeister Frank Schulze begrüßt werden. Auch reisten aus Freudenstadt/Schwarzwald sechs Kameradinnen und Kameraden der dortigen DLRG-Ortsgruppe an, um das Jubiläum ihre Freunde mitzuerleben.
Der offizielle Teil wurde von Matthias Groth, dem ersten Vorsitzenden der DLRG Ortsgruppe mit seiner Rede eröffnet. Er ließ die 50 Jahre Vereinsgeschichte Revue passieren; bedankte sich bei der Gemeinde, der Politik und den Parteien für die jahrelange wohlwollende Unterstützung, die diese vielseitige Vereinsarbeit möglich macht. Ebenfalls dankte er Mitglieder, Helfern und natürlich den vielen Eltern für die unermüdliche Mitarbeit. Er mahnte gleichzeitig, man möge dieses Freibad aus wirtschaftlichen Gründen nicht in Frage stellen und wünschte sich in 50 Jahren ein 100-jähriges Jubiläum.
Für die Gemeinde folgte der erste stellvertretende Bürgermeister Thomas Grambow. Seine Rede begann er mit den Glückwünschen der Gemeinde und schilderte, wie sich der Ort Neu Wulmstorf in den letzten 50 Jahren entwickelte und sich das Freibad und die DLRG dort einbetteten. Bei der Vereinsarbeit hob er die Hingabe der Ausbilder hervor, mit der sie jungen Menschen das Schwimmen lehren. Er schloss seine Rede mit der Aussage, dass die Tugenden Mut, Zuverlässigkeit, Ausdauer und ein Herz für Menschen, die die DLRG an den Tag lege, bestes bürgerliches, ehrenamtliches Engagement sei und dies der Ortsgruppe viel an Vertrauen und öffentlicher Wertschätzung einbringe.
Für die Heidesiedlung übergab die zweite stellvertretende Bürgermeisterin Rosy Schnack dem Freibad einen Gutschein für eine Bank. Aus den Erlösen der letzten Heideläufe soll ein Baum am Planschbecken gepflanzt werden und die Bank soll darunter gestellt werden. Die DLRG-Jugend bedachte sie ebenfalls mit einer Spende.
Hans-Peter Redlich, erster Vorsitzender der Freudenstädter Ortsgruppe bedankte sich für die 15-jährige Freundschaft mit einem, gefüllt mit Schwarzwälder Spezialitäten, kleinen Holzbrunnen.
Weitere Reden und Geschenke folgten. So kam aus den Reihen der Neu Wulmstorfer Bevölkerung eine Geldspende in Höhe von fast 800,- EUR, die es der Ortsgruppe ermöglichte sich ein AED-Gerät zu beschaffen. Stellvertretend für die Elternschaft bedankten sich Familie Süchting bei den Ausbildern und Ausbildern und übergaben einen Gutschein in Höhe von 500,-EUR für die Jahresabschlussfeier. Als Gewinner der SPD-EM-Tippwette durfte Gerd Hüners entscheiden, welcher Verein den Erlös erhält. Einen symbolischen Scheck in Höhe von 100 EUR übergab er an die Jugendvorsitzende Christina Groth.
Nach dem Steigenlassen von 400 Luftballons beendeten Thomas Grambow, Matthias Groth und Hans-Peter Redlich den offiziellen Teil mit einem Sprung vom Fünf-Meter-Turm. Seinerzeit sprang der damalige erste stellvertretende Bürgermeister bei der Eröffnung des Freibades ebenfalls vom Turm.
Der weitere Verlauf wurde von Einlagen begleitet. So schaffte es die Mannschaft der Heidesiedlung mit gut 200 Litern den Vergleich „Wie viel Wasser passt in eine Badekappe“ zu gewinnen.
Henning Wiechern erkämpfte sich durch mehrere hervorragender Sprünge vom Fünf-Meter-Turm den Titel „beste Arschbombe“ samt Pokal. Durch seine Kommentare im nasalen Ton a la Udo Lindenberg und seiner Dankesrede, in der er sich bei seinen Eltern für die Unterstützung und Ermunterung auf dem harten Weg zu diesem Erfolg bedankte, erntete er so manchen Lacher.
Das Ganze wurde mit Live-Musik der Millerntor Brigade untermalt. Irish Folk spielend merkte spätestens bei dem Kommando „ Einhaken und schunkeln“ und dem Anstimmen von „ Auf der Reeperbahn nachts um halb eins…“, der Letzte, wo diese Band ihre Heimat hat.
Die Veranstaltung klang nachts in gemütlicher Runde der letzten Besucher bei Fackelschwimmen und das zu Wasser lassen kleiner, mit Teelichtern bestückten Holzboote. Dank des trockenen Wetters war dies eine schöne Veranstaltung.
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