Voice4Soul bricht Besucherrekord im Stellwerk.

v.l.n.r.: Whitney Akowuah, Lara Fieritz, Victor Sepulveda Rodriguez und Saskia Samuel (Foto: Foto: Andreas Beyer)
Hamburg: Stellwerk Harburg | (kaimi) Am 27.05. war es soweit. Im Harburger Stellwerk gaben „Voice4Soul“ ihr erstes eigenes Konzert. Nach vielen kleineren Engagements und Gastauftritten und dem „Harburger Musikpreis 2012“ eine lang erwartete Premiere der vier jungen Harburger Whitney Akowuah, Lara Fieritz, Saskia Samuel und Victor Sepulveda Rodriguez.

Und die Vier haben es richtig gemacht.

Junge Leute gehen neue Wege, nicht nur musikalisch - sondern auch bei der Ankündigung des Konzertes. Ohne soziale Netzwerke und Smartphones geht heute gar nichts mehr. Allein der Veranstaltungshinweis auf Facebook führte innerhalb kürzester Zeit zu 1176 Einladungen und 123 festen Zusagen. Aber sie vergessen auch die alte IT- Empfehlung „Never change a running system“ (Verändere niemals ein erprobtes System) nicht. Für die nötige weitere Werbung, Plakate, Pressearbeit, Organisation mit den Betreibern des Harburger Stellwerk und musikalische Band Unterstützung, setzten die Vier auf ihr langjährig bewährtes Unterstützernetzwerk aus Eltern und Freunden.

Dass es bereits vor einer Woche keine der 200 Karten mehr im freien Verkauf gab und die wenigen Karten an der Abendkasse restlos reserviert waren zeigt, dass die Vier hier auf das richtige Pferd gesetzt hatten. Viele aus der endlos scheinenden Schlange der Gäste mussten leider unverrichteter Dinge wieder nach Hause gehen. Nichts ging mehr im Harburger Stellwerk. „Es tut mir unendlich leid, die Leute wieder nach Hause schicken zu müssen, aber die Sicherheitsvorschriften lassen nicht mehr zu.“ kommentiert Burkhard Kunoth den Run auf die Karten.

Musikalisch machten Whitney Akowuah, Lara Fieritz, Saskia Samuel und Victor Sepulveda Rodriguez eindrucksvoll deutlich, dass sie keine musikalische Imitation sind, kein DSDS-genormtes Quotenquartett, keine mischpultgeklonten Stimmchen. Bei ihnen kommt Kunst noch von Können und nicht von Wollen. „Voice4Soul“ ist echt, echtes Können gepaart mit echter Leidenschaft. Und sie singen nur was ihnen gefällt und auch nur wie es ihnen gefällt. Was auf die Bühne kommt, kommt von Herzen, nicht aus dem marktoptimierten mp3 Fleischwolf. Ihre Coverversionen haben Voice und Soul und zwar vom Feinsten.

Das Konzept der Vier ging auf, im Harburger Stellwerk begeisterten sie 300 Gäste zwei Stunden lang mit ihren Stimmen völlig. Massig, bassiger Rock und leise, empfindsamen Balladen wurden mit nicht endendem Applaus und standing ovations bejubelt. Wenn es nach den Gästen gegangen wäre, hätte das Konzert, trotz saunaartiger Temperaturen, auch nach vier Zugaben noch lange nicht enden müssen.

Was wundert es da, dass die Gäste schon kurz nach dem Konzert übereinstimmend für eine Wiederholung plädierten.
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