Kunst verbindet ... und schafft Beziehungen

Freuen sich über geballte Kunst im hit-Technopark: Wolfram Birkel, Halina Bober, Elena Steinke, Bezirksamtsleiter Thomas Völsch, Wolf Henry Gentsch, Christian Beier, Thomas Werner, Renate Seliger, Margot Berghaus und Christoph Birkel (v.li.). Foto: sl
Hamburg: hit-Technopark | SABINE LANGNER, HARBURG
Das Hauptgebäude des hit-Technoparks hat schon wieder ein neues Gesicht. Wie auch schon in den vergangenen zwölf Jahren wurden wieder eine Handvoll ganz unterschiedlicher Künstler eingeladen, ihre Werke hier auszustellen. Diesmal lautet das Motto der Ausstellungsreihe: „Kunst verbindet… und schafft Beziehungen“. Sechs Künstler zeigen noch bis zum 13. Januar einen Querschnitt ihrer Arbeiten, bevor anschließend jeder von ihnen eine Einzelausstellung bekommt.

Dabei reicht die Bandbreite von Holzschnitt-Arbeiten bis hin zu großformatigen Skulpturen.
Christian Beier hat politische und gesellschaftliche Konflikte zum Thema seiner schwarz-weißen Holzschnitt-Kunst gemacht hat. Im Vergleich dazu wirken die kunterbunten Fotomontagen von Margot Berghaus lebensbejahend und einfach nur fröhlich. Gekonnt setzt sie Teile von Tieren mit Teilen von Menschen zusammen und der Betrachter spürt wie viel Spaß sie bei der Erstellung dieser ungewöhnlichen Puzzles hatte. Wolf-Henry Gentsch hingegen fordert von den Betrachtern seiner großformatigen Bilder vor allem Zeit und Aufmerksamkeit. Erst dann lassen sich viele Details und viele Deutungsmöglichkeiten entdecken. „Ich male bei den meisten Bildern viele Schichten übereinander und lasse die Bilder selber entscheiden, wann sie fertig sind“, sagt er.

Die in Kaliningrad geborene Elena Steinke mischt in ihren Bildern am liebsten viele Materialien und Untergründe. Blattgold, Schlagmetall und Öl bilden auf diese Weise ganz außergewöhnliche Collagen. Auch Halina Bober malt abstrakt. Sie hatte irgendwann keine Lust mehr auf gegenständliche Motive und wollte sich ausprobieren. Herausgekommen sind dabei großformative Formen in leuchtenden Farben. Der sechste im Bunde ist der Bildhauer Thomas Werner. Seine aus Granit, Syenit, Travertin, Labradorit oder auch Stahl gefertigten Skulpturen laden ein, die Formen mit den Fingern zu spüren.

Der Start dieser inzwischen schon traditionellen Ausstellungsreihe wurde wie immer mit einem kleinen Fest und vielen Gästen gefeiert. Junior-Chef des hit-Technoparks Christoph Birkel freute sich in einem kleinen Rückblick über rund 80 Künstler in zwölf Jahren und erklärte auf die Frage, warum man so etwas macht: „Wir finden Kunst einfach geil!“

Die Ausstellung mit den Werken aller beteiligten Künstler läuft noch bis zum 13. Januar im hit Technopark, Tempowerkring 6. Geöffnet ist die Ausstellung von Montag bis Freitag jeweils von 9 bis 16.30 Uhr. Der Eintritt ist frei.
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