Benefizspiel mit Hindernissen

Wiebke Seidenkranz machte gegen Hannover ein gutes Spiel und erzielte insgesamt 16 Punkte. Foto: rp
Hamburg: Goethe-Gymnasium |

Basketball: Erst nervte defekte Korbanlage, dann ging das Match gegen Hannover verloren

von René Dan

Für die Regionalliga-Basketballerinnen der BG Hamburg-West begann die Aufregung bereits vor dem Spielbeginn: Aufgrund einer defekten Korbanlage in der Halle am Steinwiesenweg musste die Partie gegen den Turnklub Hannover kurzfristig in der Sporthalle des Goethe-Gymnasiums am Rispenweg stattfinden. „Und das ausgerechnet an diesem Tag, an dem wir unsere Benefizveranstaltung zugunsten der Kinderkrebshilfe durchgeführt haben“, ärgerte sich BGW-Trainerin Jule Schäper.
Musikanlage und Cafeteria mussten umziehen, auch die Zuschauer zum neuen Spielort umgeleitet werden. Klar, dass sich das ganze Durcheinander nicht gerade förderlich auf die Konzentration der Gastgeberinnen auswirkte. So erzielte die BG West im gesamten ersten Viertel nur fünf Punkte und geriet mit 5:13 in Rückstand.
Im zweiten Spielabschnitt konnte das Lurup-Eidelstedter Mini-Aufgebot, das nur aus sieben Spielerinnen bestand, die Begegnung zwar offen gestalten, den Rückstand aber nicht verringern. Besonders Topscorerin Rebecca Kock wurde vermisst. Im dritten Viertel fiel die Vorentscheidung. Wieder trafen die Spielerinnen der BGW nur selten. So wuchs der Rückstand bis zum Beginn des Schlussviertels auf 16 Punkte an. Am Ende siegten die Hannoveranerinnen klar mit 63:44-Punkten.
Jule Schäper sah vor allem in der schwachen Freiwurfquote (nur zwölf von 29 Bällen landeten im Korb) den Grund für die Heimschlappe.
Ein Sonderlob verdiente sich Tina Demetriades, die nach langer Pause erst zum zweiten Mal wieder auf dem Spielfeld stand und auf der Spielmacher-Position zu gefallen wusste. Beste Korbschützin war Wiebke Seidenkranz, die 16 Punkte erzielte.
Im letzten Spiel des Jahres trifft die BG West am Sonnabend (19.30 Uhr, Steinwiesenweg, falls die Korbanlage wieder funktioniert!) im Hamburger Pokal-Wettbewerb auf den Niendorfer TSV. „Alles andere als ein Sieg wäre eine Enttäuschung“, rechnet Jule Schäper fest mit dem Einzug in die nächste Runde. Um Regionalligapunkte geht es erst im neuen Jahr wieder: Am 4. Februar erwartet die BG HH-West dann den SV Halle II.
 auf anderen WebseitenSenden
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.