„Weiter Druck machen für das Stadtteilhaus!“

Sie setzen sich für eine dauerhafte Finanzierung des Stadtteilhausesd Lurup ein: SPD-Bezirksfraktionschef Thomas Adrian, GAL-Bezirksabgeordneter Frank Steiner und Linke-Bezirksfraktionschef Robert Jarowoy (v. r.). Foto: da
Hamburg: Stadtteilhaus Lurup |

Bezirkspolitik hofft auf dauerhaft mehr Geld für das Kulturzentrum

Sie bildete den Abschluss des Aktionstages „Schluss mit Kaputt in Lurup!“: Eine Podiumsdiskussion im Stadtteilhaus Lurup, zu der Vertreter aller Fraktionen der Bezirksversammlung geladen waren. Bezirksabgeordnete von SPD, GAL und Linke stiegen auf das Podium des Stadtteilhauses Lurup, CDU und FDP fehlten. Allerdings hatten sie im Vorfeld – wie auch die anwesenden Politiker – ihre Solidarität mit dem Stadtteilkulturzentrum bekräftigt. Niemand kann jedoch derzeit zusagen, ob sich das Kernanliegen der Unterstützer des Stadtteilhauses erfüllt: eine dauerhafte Finanzierung. Die Aussichten hierfür scheinen jedoch gut zu sein.
„Für 2012 ist die Finanzierung des Stadtteilhauses Lurup gesichert“, betont SPD-Fraktionschef Thomas Adrian. Bezirksversammlung und Bezirk Altona werden 50.000 Euro aufbringen. Mit dem Geld soll einerseits Margret Roddis’ chronisch unterfinanzierte Geschäftsführerstelle aufgestockt werden. Zum anderen soll das zusätzliche Geld eine halbe Verwaltungsstelle und Honorkräfte ermöglichen. „Das Stadtteilhaus Lurup ist unverzichtbar!“, betont Frank Steiner (GAL) die überparteiliche Finanzspritze, die auf Rot-Grün zurückgeht.
Wie aber soll das Stadtteilhaus ab 2013 über die Runden kommen? Mit Ausnahme der FDP ist für Altonas Politik klar: Den alteingesessenen Stadtteilkulturzentren soll kein Geld genommen werden. Durch Inflation „sinken in Wirklichkeit deren Etats“, wehrt Thomas Adrian eine Umverteilung zugunsten Lurups ab. Er setzt auf eine stärkere Finanzspritze für Stadtteilkultur ab 2013. „Die Bürgerschaft beschließt über den Haushalt Ende 2012 – da haben wir noch Zeit, darüber zu beraten“, so der Luruper.
Linke-Fraktionschef Robert Jarowoy kritisiert scharf die ungesicherte Finanzierung am Böverstland 38: „Es ist für alle Senate eine Schande, dass das Stadtteilhaus nicht dauerhaft finanziert wurde und wird!“ Wie Adrian rät er den Lurupern, weiterhin Druck für Stadtteilhaus und Lurup zu machen. Daran wird es wohl nicht fehlen. So betont Hans-Peter Püst, Zweiter Vorsitzender des Luruper Bürgervereins: „Im Stadtteilhaus Lurup wird aufopferungsvoll gearbeitet, dem Stadtteil aber geht es schlechter als früher.“
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