Stadtteilschule soll auf Sportplatz entstehen

Frank Conrad (M.), Leiter des Fachamtes Stadt- und Landschaftsplanung des Bezirksamtes Altona, erläuterte die Pläne des Ringtausches zugunsten einer Erweiterung der Stadtteilschule Lurup. Seine Mitarbeiter Martina Michalzik und Jörg Schmidtke verfolgten seinen Ausführungen aufmerksam. Foto: da
 
Auf dem jetztigen Stadion an der Flurstraße 7 soll der Erweiterungsbau der Stadtteilschule Lurup entstehen.
Hamburg: Stadtteilschule Lurup |

Zuspruch für Erweiterungsvorschlag an der Flurstraße / Kunstrasenplatz am Vorhornweg

René Dan, Lurup
Mit einem ehrgeizigen Ringtausch zwischen Stadtteilschule Lurup, SV Lurup und der Finanzbehörde soll die Stadtteilschule den dringend benötigten Erweiterungsbau bekommen. Die Idee: Die Stadtteilschule bekommt einen Erweiterungsbau auf dem Stadion des SV Lurup an der Flurstraße. Dafür sowie für den Sportplatz am Kleiberweg, den der SVL ebenfalls aufgeben soll, bekommt der Verein einen Sportplatz am Vorhornweg.
Die Stadtteilschule Lurup hätte nach diesem Behörden-Vorschlag, der jüngst in der Stadtteilschule Lurup den Bürgern vorgestellt wurde, nur noch einen Standort: Die ehemaligen Schulen Veermoor und Am Altonaer Volkspark würden ganz aufgegeben. „Für uns ist das ein Riesengewinn! Wir können nicht auf Dauer drei Standorte haben“, so Joachim Hinz, Leiter der Stadtteilschule Lurup.
Auch Werner Oldag, Vorsitzender des SV Lurup, erklärt zum Tausch auf städtischem Grund: „Der Vorstand hat sich dafür einstimmig ausgesprochen.“ Schließlich würde der SVL einen neuen Kunstrasenplatz bekommen sowie „eher kleinere Gebäude, wie zum Beispiel Umkleidekabinen, Vereinshaus und Geräteschuppen“, so Altonas Bezirksamtssprecherin Kerstin Godenschwege. Der Bolzplatz an der Flurstraße soll erhalten bleiben – ebenso wie das Vereinsheim und der Kindergarten.
In rund fünf bis sechs Jahren könnte das neue Gebäude im Grünen stehen. Anders als für die Schule wird jedoch für den Bau des neuen Sportplatzes ein Bebauungsplan benötigt. Dieser Prozess „inklusive Bau würde zwei bis zweieinhalb Jahre dauern“, so Baudezernent Dr. Reinhold Gütter. Erst wenn der Sportplatz am Vorhornweg steht, kann die Schule in drei bis vier Jahren errichtet werden. Klaus Grab von der Schulbehörde erläutert: „Wir werden die bestehenden Schulstandorte solange nutzen, bis der Neubau steht.“
Dort können künftig bis zu 1.000 Schüler der 5. bis 10. Klassen unterrrichtet werden. Die Oberstufe bleibt im benachbarten Gebäude, derweil die Grundschule im „Altgebäude“ mehr Platz bekommt. Diese Perspektiven begrüßt auch der Stadtteilschul-Elternratsvorsitzende Holger Sengstock: „Mit nur einem Standort können wir endlich ein ‘Wir-Gefühl’ entwickeln.“

Viel Zustimmung, wenig Kritik
René Dan, Lurup
Mit einem ehrgeizigen Ringtausch zwischen Stadtteilschule Lurup, SV Lurup und der Finanzbehörde soll die Stadtteilschule den dringend benötigten Erweiterungsbau bekommen. Die Idee: Die Stadtteilschule bekommt einen Erweiterungsbau auf dem Stadion des SV Lurup an der Flurstraße. Dafür sowie für den Sportplatz am Kleiberweg, den der SVL ebenfalls aufgeben soll, bekommt der Verein einen Sportplatz am Vorhornweg.
Die Stadtteilschule Lurup hätte nach diesem Behörden-Vorschlag, der jüngst in der Stadtteilschule Lurup den Bürgern vorgestellt wurde, nur noch einen Standort: Die ehemaligen Schulen Veermoor und Am Altonaer Volkspark würden ganz aufgegeben. „Für uns ist das ein Riesengewinn! Wir können nicht auf Dauer drei Standorte haben“, so Joachim Hinz, Leiter der Stadtteilschule Lurup.
Auch Werner Oldag, Vorsitzender des SV Lurup, erklärt zum Tausch auf städtischem Grund: „Der Vorstand hat sich dafür einstimmig ausgesprochen.“ Schließlich würde der SVL einen neuen Kunstrasenplatz bekommen sowie „eher kleinere Gebäude, wie zum Beispiel Umkleidekabinen, Vereinshaus und Geräteschuppen“, so Altonas Bezirksamtssprecherin Kerstin Godenschwege. Der Bolzplatz an der Flurstraße soll erhalten bleiben – ebenso wie das Vereinsheim und der Kindergarten.
In rund fünf bis sechs Jahren könnte das neue Gebäude im Grünen stehen. Anders als für die Schule wird jedoch für den Bau des neuen Sportplatzes ein Bebauungsplan benötigt. Dieser Prozess „inklusive Bau würde zwei bis zweieinhalb Jahre dauern“, so Baudezernent Dr. Reinhold Gütter. Erst wenn der Sportplatz am Vorhornweg steht, kann die Schule in drei bis vier Jahren errichtet werden. Klaus Grab von der Schulbehörde erläutert: „Wir werden die bestehenden Schulstandorte solange nutzen, bis der Neubau steht.“
Dort können künftig bis zu 1.000 Schüler der 5. bis 10. Klassen unterrrichtet werden. Die Oberstufe bleibt im benachbarten Gebäude, derweil die Grundschule im „Altgebäude“ mehr Platz bekommt. Diese Perspektiven begrüßt auch der Stadtteilschul-Elternratsvorsitzende Holger Sengstock: „Mit nur einem Standort können wir endlich ein ‘Wir-Gefühl’ entwickeln.“
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