Standort für Neubau noch ungewiss
von Frauke HeiderhoffDie auf zwei Standorte verteilte Stadtteilschule Lurup wird sechszügig. Zwei Jahrgänge der Einrichtung sind bereits auf sechs Parallelklassen, die anderen jedoch noch auf fünf Parallelklassen ausgerichtet. „Diese jüngste Entscheidung der Schulbehörde ist insoweit nur folgerichtig“, freut sich die stellvertretende Schulleiterin Babette Demski.
Auch Frank Schmitt, SPD-Bürgerschaftsabgeordneter aus Lurup, ist erleichtert: „Die Entscheidung berücksichtigt die starke Nachfrage im Stadtteil“. In den kommenden Jahren sollen in Lurup viele Wohnungen neu gebaut werden. Deshalb sind die steigenden Schülerzahlen an der Stadtteilschule Lurup abzusehen. Die demographische Entwicklung sei insofern berücksichtigt worden, so Schmitt.
Details über den geplanten Neubau der Stadtteilschule Lurup für die Klassen fünf bis zehn sind noch nicht bekannt. Gebaut werden könnte eventuell am bereits vorhandenen Standort Altonaer Volkspark, Vorhornweg. Die Behörde prüft derzeit, ob dies möglich ist. Möglicher Hinderungsgrund: die hier vorhandene Hochspannung.
Was sich Schüler und Lehrer wünschen? „Unser Traum wäre, mitten im Zentrum – nahe der Luruper Hauptstraße - zu bauen“, so Demski. Doch für vorhandene Baugrundstücke gibt es zahlreiche Interessenten. „Hoffentlich behalten die Verantwortlichen die Zukunft der Schüler im Blick“, bilanziert die stellvertretende Schulleiterin.





