Schulsenator zu Eidelstedt und Lurup

Schulsenator Ties Rabe äußerte sich auch zur Personalsonalsituation an Schulen in sozial benachteiligten Stadtteilen. Foto: cv
Hamburg: Stadtteilschule Lurup |

Ties Rabe (SPD) im Interview, Teil II

Elbe Wochenblatt: Das Kooperationsprojekt mit den Bücherhallen soll auch am
Luruper Goethe-Gymnasium abgewickelt werden – warum wird wieder auf Kosten sozial benachteiligter Kinder gespart?
Ties Rabe: Das Projekt wird keineswegs abgewickelt, es war nur von Anfang an befristet und auch nur befristet finanziert worden und läuft daher zum Schuljahres-ende aus. Derzeit laufen Gespräche, wie die betroffenen Schulen – genauso wie viele andere Hamburger Schulen schon seit vielen Jahren – auch nach Auslauf der Anschubfinanzierung weiterarbeiten können.
EW: Warum werden Stadtteilschulen in sozial benachteiligten Stadtteilen wie Lurup personell nicht besser ausgestattet als zum Beispiel in Blankenese?
Der Schulbehörde liegen verschiedene Anträge diesbezüglich vor, die jetzt geprüft werden.
EW: Warum wird die stark nachgefragte Stadtteilschule Lurup nur fünf- und nicht sechszügig gebaut?
TR: Der Entwurf des Schulentwicklungsplans geht von den aktuellen Anmeldezahlen aus. Die Schule hat die Möglichkeit, dazu Stellung zu nehmen. Diese Stellungnahme wird in die Entscheidung über den SEPL einbezogen werden.
EW: Welche Baumaßnahmen sind an Eidelstedter Schulen mit Blick auf deren Weiterent-
wicklung zu Ganztagesschulen konkret geplant?:
TR: Konkrete Planungen seitens der Schulbehörde gibt es noch nicht, da diese im Wesentlichen von den Vorstellungen der Beteiligten vor Ort abhängen. Jede Schule muss für sich beraten und entscheiden, welchen Weg sie im Hinblick auf ein Ganztagsangebot machen will.
Interview: Anna Sosnowski und Carsten Vitt
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